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Priester – Vater – Ehemann

Anglikanische Geistliche in britischen Frauenromanen 1780-1850

von Christina Kehrer (geb. Pumpe) (Autor:in)
Dissertation 356 Seiten

Zusammenfassung

Funktion und Ansehen des anglikanischen Geistlichen änderten sich im 18. und 19. Jahrhundert erheblich. Als privilegierter Amtsträger der Church of England gewann er im Konflikt zwischen Adel und Bürgertum neue Bedeutung, bis nach 1800 die Verweltlichung des Klerus eine Debatte auslöste, die zu einem veränderten Berufsverständnis führte. Gleichzeitig begann der Frauenroman, die auf Ehe und Familie festgelegte Rolle der Frau des aufsteigenden Bürgertums zu hinterfragen. Der als Mann und Priester mit doppelter Autorität versehene Geistliche bot den Schriftstellerinnen Anlass zur Kritik, aber auch zur Solidarisierung, weil die Rolle der Frau und des Priesters ähnlich definiert wurden. Anhand einer Analyse der Geistlichenfiguren in zehn Frauenromanen der Zeit von 1780-1850 und der Kirchenreformdebatte werden diese Entwicklungen nachgezeichnet und auf Zusammenhänge untersucht.

Details

Seiten
356
ISBN (Buch)
9783631360699
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2000. 356 S.

Biographische Angaben

Christina Kehrer (geb. Pumpe) (Autor:in)

Die Autorin: Christina Pumpe, geboren 1966 in Warburg/Höxter, studierte Katholische Theologie, Anglistik, Pädagogik und Neuere Geschichte in Freiburg, Jerusalem und Münster. Promotion 1999. Sie ist zur Zeit im Schuldienst in Niedersachsen tätig.

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Titel: Priester – Vater – Ehemann