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Amor hypermedialis

Logiken der Liebe im spanischen Gegenwartsroman: - Von der Postguerra zur Postmoderne

von Peter Schönberger (Autor:in)
Dissertation 282 Seiten

Zusammenfassung

Liebe und Sex entfalten sich in der modernen Gesellschaft unter der paradoxen Form von Hypermedialisierung und Hypomedialisierung: Ein ständiges «over-investment» in Liebe steht den Klagen über eine fehlende «ars amatoria» und eine moderne «educación sentimental» gegenüber.
Die medien-, system-, gender- und diskurstheoretisch informierte Arbeit zeigt traditionelle Logiken der Liebe, wie sie sich im Liebesdispositiv des spanischen Nationalkatholizismus und seiner austeren
Intimität manifestieren; krisenhafte Logiken, die defensiv und exkludierend wirken. Sie entstehen durch die Auflösung der alteuropäischen Gender- und Liebesmodelle und durch die neue Dominanz der hypermedialisierten Liebe, ästhetisch-produktive Logiken im Sinne eines offensiv-integrierenden Liebeskonzepts. Ausgewählte Romane fungieren als privilegierte und ebenso krisengeschüttelte Beobachter für diese kulturellen Verschiebungen.

Details

Seiten
282
ISBN (Paperback)
9783631361917
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2001. 281 S.

Biographische Angaben

Peter Schönberger (Autor:in)

Der Autor: Peter Schönberger, geboren 1964 in Braunau am Inn, Lehramtsstudium der Fächer Spanisch, Philosophie, Psychologie und Pädagogik von 1985 - 1991. Forschungsaufenthalt in Madrid 1988 - 1989. Von 1991 - 1995 Lehrer, ab 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Film- und Medieninstitut Synema. 1996 - 1998 Promotion, seit 1999 Gymnasiallehrer und Ausbildung zum Mediator.

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Titel: Amor hypermedialis