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«Keine Hungersnot in Afrika» hat keinen besonderen Nachrichtenwert

Afrika in populären deutschen Zeitschriften (1946-2000)

von Dirke Köpp (Autor:in)
Dissertation XII, 422 Seiten

Zusammenfassung

Kongo, Liberia, Sudan – die Liste der afrikanischen Länder, in denen Krieg herrscht, erscheint vielen endlos. Namen wie Idi Amin oder Kaiser Bokassa haben sich ins Gedächtnis eingebrannt. Afrika wird assoziiert mit Schlagwörtern wie Krieg, Krankheit, Katastrophen und Korruption. Die Autorin untersucht mit Hilfe der Diskursanalyse sowie Methoden aus Afrikanistik, Wirkungsforschung und Medienwissenschaft, welche Rolle populäre deutsche Zeitschriften von 1946 bis 2000 bei der Entstehung der Konstruktionen dieses riesigen und heterogenen Kontinents spielen. Bei der Analyse, welche Themen aus Afrika behandelt werden und welche Sprache dazu benutzt wird, hat sie besonderes Augenmerk auf die Kontinuität dieser Diskurse gerichtet.

Details

Seiten
XII, 422
ISBN (Paperback)
9783631543078
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2005. XII, 422 S., 9 Abb., 15 Graf.

Biographische Angaben

Dirke Köpp (Autor:in)

Die Autorin: Dirke Köpp wurde 1975 am Niederrhein geboren. Sie studierte Afrikanistik, Ethnologie, französische und englische Philologie in Köln und Paris. Seit 1992 ist die Autorin journalistisch tätig. Diese Tätigkeit führte sie für zahlreiche Arbeits- und Rechercheaufenthalte in verschiedene Länder Afrikas.

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Titel: «Keine Hungersnot in Afrika» hat keinen besonderen Nachrichtenwert