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Sprachwandel als Ausdruck politischen Wandels

Am Beispiel des Wortschatzes in Bundestagsdebatten 1949-1998

von Naser Shrouf (Autor:in)
Dissertation XXXII, 349 Seiten

Zusammenfassung

Der mit einem Regierungswechsel zusammenhängende Politikwechsel führt zu einem Wandel im politischen Sprachgebrauch, was mit Hilfe von ausgewählten Schlüsselwörtern in 46 Bundestagsreden von 1949 bis 1998 belegt wird. Der Bedeutungs- beziehungsweise Funktionswandel der Schlüsselwörter im politischen Wortschatzgefüge ist auf die Versuche politischer Parteien, bestimmte Termini für sich zu vereinnahmen, zurückzuführen. Bei dem Untersuchungsverfahren handelt es sich um die Kombination einer statistisch-quantitativen und einer semantisch-interpretativen, kontextorientierten Methode. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass genau festgestellt werden kann, wo sich der Sprachgebrauch einer Partei gewandelt hat und in welchen Beziehungen die Begriffe im parteitypischen Begriffssystem zueinander stehen.

Details

Seiten
XXXII, 349
ISBN (Paperback)
9783631543047
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2006. XXXII, 349 S., zahlr. Tab. und Graf.

Biographische Angaben

Naser Shrouf (Autor:in)

Der Autor: A. Naser Shrouf, geboren 1970 in Palästina; 1993 Bachelorstudium in Englisch und BWL an der University of Jordan in Amman; 1998 Magister in Englisch, Germanistik und BWL in Deutschland; 2004 Promotion in Deutscher Philologie an der Universität Mainz; dort zwei Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig; freie Mitarbeit beim ZDF; heute Redakteur bei der Deutschen Welle in Bonn; 1999 DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an der Universität Mainz; Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Titel: Sprachwandel als Ausdruck politischen Wandels