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1968 – Demonstranten vor Gericht

Ein Beitrag zur Justizgeschichte der Bundesrepublik

von Caroline Dostal (Autor:in)
Dissertation 286 Seiten

Zusammenfassung

1968 gingen in der Bundesrepublik Studenten aus Protest auf die Straße und forderten mit ihren Demonstrationen die Reaktionen der staatlichen Funktionsträger heraus. Den Demonstrationen folgten zahlreiche Gerichtsverfahren, in denen es um Grenzen und Reichweite des Demonstrationsrechtes ging. Die Autorin geht der juristischen Auseinandersetzung mit dem Demonstrationsrecht nach. Sie betrachtet zunächst die zur Demonstrationsfreiheit überlieferte Rechtstradition, um dann den politischen Konflikt und die erstmals in der Bundesrepublik geführte gesellschaftliche Debatte um dieses Freiheitsrecht zu beleuchten. Die dann folgende Analyse fragt nach der Reaktion von Rechtswissenschaft und Rechtsprechung. War die damalige Justizkritik der Studenten gerechtfertigt? Erfolgten Ausgestaltung von Recht und Grenzen der Demonstrationsfreiheit im obrigkeitsstaatlichen Sinne? Oder folgten die Juristen mit ihrer rechtlichen Ausgestaltung des Demonstrationsrechtes den gesellschaftlichen Umbrüchen der sechziger Jahre? Vor dem Hintergrund der Kommunistenverfolgung in der frühen Bundesrepublik und den späteren Entwicklungen um die Rote Armee Fraktion ergibt die Untersuchung dabei überraschende Ergebnisse.

Details

Seiten
286
ISBN (Paperback)
9783631544556
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2006. 285 S.

Biographische Angaben

Caroline Dostal (Autor:in)

Die Autorin: Caroline Dostal, geboren 1972, absolvierte zunächst an der Université Paris-Sorbonne ein «studium generale» und studierte ab 1992 an der Universität Heidelberg und der Humboldt-Universität zu Berlin Jura. In Berlin legte sie 1997 die Erste sowie 2002 die Zweite juristische Staatsprüfung ab und war von 1998 bis 1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Promotion erfolgte 2005.

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Titel: 1968 – Demonstranten vor Gericht