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Wertwandel beim sozialen Dienstleister Krankenhaus

Eine Analyse zum Patientenbild

von Karin Pöppel (Autor)
Dissertation 192 Seiten

Zusammenfassung

Zunehmender Wettbewerb und die Verpflichtung der Krankenhäuser zu einer stetigen Verbesserung ihrer Leistungsqualität – vor allem auch im Hinblick auf ihre Patientenorientierung – warf die Frage auf, ob die inzwischen routinemäßige und werbewirksame Berufung auf zentrale Werte der Menschlichkeit praktisch umgesetzt und so ein Wandel des Patientenbildes erkennbar wird. Im Ergebnis dieser Querschnittstudie konnte dies nicht positiv beantwortet werden. Die vorliegende Forschung regt das moderne Krankenhausmanagement an, theoriegestützt und auf Basis praktizierter Vorgehensweise in US-amerikanischen Krankenhäusern, eine glaubwürdige Patientenorientierung anzustreben. Sie baut wesentlich auf dem Abrücken vom traditionellen, tendenziell paternalistischen Patientenbild auf, das von einem hierfür entwickelten, sogenannten «philantrophen» Patientenbild abgelöst wird. Dieses verknüpft selbstverständliche Bürger- und Patientenrechte mit einer grundlegend menschenfreundlichen Gesinnung des Krankenhausmanagements. Das innere Wesen der Patientenorientierung wird erstmals transparent, der Blickwinkel der Entscheider im Krankenhaus dadurch erweitert und zukunftsfähige Möglichkeiten werden verdeutlicht.

Details

Seiten
192
ISBN (Buch)
9783631581704
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2008. 192 S., 33 Tab.

Biographische Angaben

Karin Pöppel (Autor)

Die Autorin: Karin Pöppel ist Sozialwissenschaftlerin mit Schwerpunkt in der Organisationssoziologie und war als Personalleiterin in namhaften Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor tätig. Anfang 2008 promovierte sie an der Universität Frankfurt am Main zum Dr. phil.

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Titel: Wertwandel beim sozialen Dienstleister Krankenhaus