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Neues Licht auf Ellen Key

Quo vadis Europa? Biographische Skizzen über eine europäische Vordenkerin

von Margrit Hansen (Autor)
Andere 264 Seiten

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autoren-/Herausgeberangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Die Frau im Fokus
  • Eine ungekrönte Königin (Selma Lagerlöf – Schweden)
  • Das Weib der Zukunft (Ellen Key – Schweden)
  • Mujeres de las revoluciones (Etta Federn – Spanien)
  • Bildung und Solidarität für Frauen (Svante Hedin – Schweden)
  • Ellen Keys Haltung zur „sexuellen Frage“ (Siv Hackzell – Schweden)
  • Die Apartheit der Frau (Margrit Hansen – Deutschland)
  • Vater Staat und Mutter Gesellschaft
  • Gesellschaftsschönheit (Margrit Hansen – Deutschland)
  • Die Idee der Mütterlichkeit bei Ellen Key (Claudia Lindén – Schweden)
  • Ellen Key in Europa (Siv Hackzell – Schweden)
  • Zur Entstehung der Schrift „Die Frauenbewegung“ (Martin Buber – Deutschland)
  • Die Sonderstellung des Menschen(-kindes) (Adolf Portmann – Schweiz)
  • Neue Erkenntnisse der Bindungsforschung (Prof. Dr. Zdenĕk Matějček – Tschechien)
  • Die europäische Schriftstellerin und Philosophin Ellen Key
  • Briefe an Ellen Key. Erinnerung an zwei Europäer (Stefan Zweig – Österreich)
  • Lou Andreas-Salomé (Birgitta Holm – Russland / Deutschland / Schweden)
  • Zur Kritik der Weiblichkeit (Rosa Mayreder – Österreich)
  • Denna Dagen ett liv – von Thorild bis Melcher (Hedda Jansson – Schweden)
  • Die Formulierung der Kinderrechte durch Key (Margrit Hansen – Deutschland)
  • Pädiatrie und Pädagogik (Janusz Korczak – Polen)
  • Ellen Keys „Geheimer Garten“ des Schönen
  • Der Garten und die Natur (Margrit Hansen – Deutschland)
  • Vergessene Bücher – Ellen Key (Peter Härtling – Deutschland)
  • Die Kinder der Überflussgesellschaft (Ferdinand Oeter- Deutschland)
  • Zu Ellen Keys 100. Geburtstag (Anton Blanck – Schweden)
  • Ellen Key. Eine europäische Intellektuelle. Eine Biographie (Ronny Ambjörnsson – Schweden)
  • Der Lebensanfang als Lebensentscheidung (Klaus Conrad – Deutschland)
  • Versöhnung und Frieden (Annsofi Meesenburg – Schweden und Deutschland)
  • Nachwort
  • Anhang
  • Literaturverzeichnis
  • Werke Ellen Keys
  • Sekundärliteratur
  • Bildnachweis
  • Autoren
  • Dank

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Vorwort

Einführung in die Thematik

Ellen Key (1849–1926) war vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland und Europa eine sehr bekannte skandinavische Schriftstellerin. Als unverheiratete Tochter eines schwedischen Landadeligen und einer geborenen Gräfin Posse war sie ein adeliges „Fräulein“ im ursprünglichen Sinne. Heute kennen nur Wenige ihr Werk näher oder bringen ihren Namen in Verbindung mit berühmten Persönlichkeiten wie Martin Buber, Lou Andreas-Salomé1, Rainer Maria Rilke oder Stefan Zweig. Obwohl Rilke schon 1902 die Pädagogin, Frauenrechtlerin, Literatur- und Kulturkritikerin als „Prophetin der Zukunft“ lobte, beschränkt sich die breitere Rezeption Ellen Keys in Deutschland inzwischen fast nur noch auf ihre reformpädagogischen Ideen. Am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts begann man sich wieder an diese bedeutende Frau zu erinnern. Ihr Buch Das Jahrhundert des Kindes wird nun zu den wichtigsten pädagogischen Werken gezählt. In Schweden erschien 2014 eine umfangreiche Biographie.

Key gehörte zu der Generation europäischer Mädchen und Frauen, denen eine systematische und kontinuierliche formale Ausbildung weitgehend verwehrt war, da die höheren Bildungsinstitutionen, die Universitäten und Berufsausbildungseinrichtungen in den meisten europäischen Ländern den Jungen vorbehalten waren.

Sie hatte das Privileg, eine ausgezeichnete, wenn auch unsystematische häusliche Bildung zu erwerben. Doch erfuhr sie ganz unmittelbar den Zusammenbruch von traditionellen weiblichen Lebensläufen. Die Wichtigkeit von Bildung und Ausbildung, besonders auch als Frau, wurde für sie existentiell, als wirtschaftliche Sicherheit und Einkommen durch die Familie im Zuge einer landwirtschaftlichen Strukturkrise nicht mehr gewährleistet werden konnten. Die traditionelle Versorgung durch Heirat kam nicht in Frage, so dass die Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes zur Notwendigkeit wurde, sich aber auch als Chance für eine eigenständige unkonventionelle Lebensgestaltung erwies. Wie viele pädagogische Neuerer (z. B. Johann Amos Comenius, Friedrich Fröbel, Maria Montessori, Jean Piaget) war sie also von ihrer Ausbildung her keine Pädagogin, auch wenn sie als ← 9 | 10 → Lehrerin tätig wurde und aus ihren Tätigkeiten Publikationen mit pädagogischen Themen hervorgegangen sind.

Mit ihrem bemerkenswerten internationalen Horizont und ihren vielen grenzüberschreitenden Kontakten trat Key in Skandinavien, Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern als Kulturvermittlerin auf, indem sie literarische Neuerscheinungen vorstellte und die Zuhörerschaft mit reformpolitischen Ideen (Emanzipation der Frauen, Reform der Pädagogik) bekannt machte. Vor allem in Deutschland traf sie auf breite Resonanz: In überfüllten Vortragssälen wurde sie gefeiert, rief aber gleichzeitig Kritik hervor. Sie korrespondierte mit vielen bedeutenden Persönlichkeiten der Jahrhundertwende.

Key wurde als europäische Schriftstellerin vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges nicht nur wirtschaftlich getroffen. Deutschsprachige Neuveröffentlichungen von ihr gab es nach 1914 nur in Wien, Zürich und Bern. Ab 1914, mehr aber noch von 1918 an, blieb die Tatsache, dass sie als Schwedin für die Feinde Deutschlands Partei ergriffen hatte, unvergessen.2 Obendrein war sie die ‚femme fatale’, die anarchistische Gedanken von ‚freier Liebe’ vertrat, womit sie sich den Zorn der Kirchen zuzog. War es vor dem Weltkrieg vor allem das christlich-konservative Lager, das vor Key warnte (Bürger schützt eure Töchter vor Ellen Key!), so galt Key nach Beginn des Krieges als undeutsch und pazifistisch. Diese Adjektive wurden, ebenso wie international oder sozialistisch, weithin als Schimpfworte3 benutzt. Ellen Keys publizistisches Werk umfasste gegen Ende ihres Lebens mehr als vierzig Bücher und etwa 150 Zeitungs- und Zeitschriftenartikel. Ellen Key starb am 25. April 1926 in Strand (Schweden).

Die Ästhetik spielte innerhalb des großen sozialen Reformprogramms eine hervorragende Rolle. Übergreifende Ziele waren Demokratie und stärkere Gesellschaftsschönheit.4 Key meinte, dass jeder Mensch ein Recht auf Kunst und Schönheit ‚Skönhett för alla’ habe. Eine schöne Umgebung habe Auswirkungen auf die Psyche. In ähnlicher Weise betonte Key die grenzüberschreitenden (interdisziplinären) Möglichkeiten der Kunst: Kunst sei Weltsprache, sie zeige die ← 10 | 11 → Gemeinsamkeit aller Menschen, Nationalismus sei „töricht“. Die Kunst als Ausdruckform menschlicher Kultur diene seit Jahrtausenden unbewusst als „große, schaffende Kraft […] dem Gedanken der Völkergemeinschaft“.5

Der Erkenntnisgewinn durch ästhetische Wahrnehmung ist nicht zwangsläufig und die wissenschaftliche Bestätigung erfolgt oft erst viel später. Hier bedarf es anscheinend einer Entwicklung, denn die Perspektive „vom Kinde aus“ wurde in der Kunst zwar früh veranschaulicht, aber nur von einer Minderheit in ihrer Brisanz verstanden.

Keys Position wurde schon immer von Personen erfasst und geteilt, die sich auch künstlerisch betätigten.

Key ist – wie ihr Vorbild Goethe – Vertreter einer experimentell-empirischen Strategie, bei der sich forschende, poetische Elemente und nüchterne Beschreibung verflechten. Geistes- und Naturwissenschaften sind für Key keine getrennten Gebiete; sie will einen Bogen von den revolutionären Entdeckungen der Naturwissenschaft zu den Geisteswissenschaften schlagen und daraus Forderungen für einen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Strukturwandel ableiten. Das trägt mit dazu bei, dass Key von Akademikern, auch von der herkömmlichen normativen Philosophie und Pädagogik „territorial exkommuniziert“ wird.

Erst heute stellt die Wissenschaft neben Begriffen wie „Kinderökologie“ auch Methoden bereit, mit denen sich Gefährdungen nachweisen und messen lassen, vor denen Key im Grundsatz warnte.

Ein neuer Blick

Ein neuer Blick auf das umfangreiche Werk Ellen Keys macht auf einen Tatbestand aufmerksam, der sich am Ende des 19. Jahrhunderts anbahnte, zu Beginn des 21. Jahrhunderts aber mehr und mehr als Problem der Wissenschaft gesehen wird.

Der Sozialwissenschaftler Beck sagt dazu: „Diese Alt-Neu Fragen, was ist der Mensch? Wie halten wir es mit der Natur?, mögen hin- und hergeschoben werden zwischen Alltag, Politik und Wissenschaft. (…) Risikofeststellungen sind eine noch unerkannte, unentwickelte Symbiose von Natur- und Geisteswissenschaft, von Alltags- und Expertenrationalität, von Interesse und Tatsache. Sie sind beides und zwar in neuer Form.“6 ← 11 | 12 →

Der diagnostische Blick, den Key auf die Entwicklung aller höheren Lebewesen (und damit auch des Menschen) wirft, ist um 1900 eine neue Perspektive.7 Besonders bedeutsam ist, dass Key die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen zum philosophischen Thema macht und die Dynamik in der Entwicklung alles Lebendigen auf der Erde.

Auch die barnperspektiv (Perspektive vom Kinde aus) und damit die Relativität von Erkenntnis, abhängig vom Standort des Betrachters, ist Neuland.

Es sind die Grundvorgänge Wachstum und Differenzierung des Kindes, im physischen wie auch im psychischen Bereich, die Key interessieren. Sie stellt auch Fragen zum dynamischen Gleichgewicht und zur nachhaltigen Entwicklung.

Dieses Interesse teilt sie mit Maria Montessori, die in ihrem Werk Kinder sind anders schreibt: „Heute ist es unmöglich geworden, in irgendeinen Zweig der Medizin, der Philosophie oder auch der Soziologie einzudringen, ohne dabei zu berücksichtigen, welches Licht die Kenntnis des kindlichen Lebens darauf zu werfen vermag. Ihre Wichtigkeit lässt sich annähernd mit dem klärenden Einfluss vergleichen, den die Embryologie auf unser gesamtes biologisches Wissen und auf unsere Kenntnis von der Entwicklung lebender Wesen gehabt hat, nur dass wir im Falle des Kindes anerkennen müssen, dass dieser Einfluss auf alle die Menschheit betreffenden Fragen unendlich größer ist. Nicht das physische Kind ist es, das einen mächtigen, ja entscheidenden Anstoß zum Besserwerden der Menschen geben kann, sondern das psychische. Der Geist des Kindes kann vielleicht einen wirklichen Fortschritt der Menschheit und unter Umständen sogar den Anbruch einer neuen Kultur herbeiführen.“8

Key fügt noch einen weiteren Gesichtspunkt hinzu: Nicht biologische (physische) Mutterschaft, sondern (psychische) Mütterlichkeit als Verhaltensdisposition befähigt das heranwachsende Lebewesen zur Kommunikation, d. h. zum Informationsaustausch mit der Umwelt in Form eines rekursiven Prozesses. Dieser Aspekt wird in der heutigen „Informationsgesellschaft“ vollkommen vernachlässigt. Denn bei der Weitergabe von Information ist nicht nur die genetische Weitergabe durch die generative Körperkette bedeutsam, sondern vor allem die qualitative Weitergabe durch soziale, „informelle Arbeit“ an Kindern. Wertsetzungen und emotionales Klima werden von allen Beteiligten selbst hervorgebracht, gestaltet und erhalten. ← 12 | 13 →

Aus der Risikofeststellung innerhalb der modernen Welt entsteht eine Theorie des sozialen Handelns.

Key weist schon am Anfang des 20. Jahrhundert in ihren Werken auf gesellschaftliche Risikolagen hin, welche die Kindesentwicklung betreffen. So kann jeder Eingriff in die Entwicklungsbedingungen des Kindes irreversible Wirkungen zur Folge haben.9

Es ist an der Zeit, dass ihre Thesen ernst genommen werden und damit einen sozialen Anerkennungsprozess erfahren.

Als Arzt und Naturwissenschaftler untersucht z. B. Gerd Biermann die Lebensgrundlagen der Kinder von Semipalatinsk10, die nicht nur durch atomare Verstrahlung von Böden und Organismen zum Teil bis ins Genom nachhaltig geschädigt wurden, sondern auch unter Bedingungen leben müssen, die mit körperlich-seelischer Gefährdung verbunden sind. Dabei verweist er auf Keys Werk: „Albert Einstein und Sigmund Freud hatten schon vor dem 2. Weltkrieg in einem Briefwechsel darauf hingewiesen, dass es nunmehr dem Menschen in die Hände gelegt sei, die Welt und damit sich selbst zu vernichten. (1932) Wo immer sich menschliche Katastrophen in unserer Vorgeschichte abgespielt hatten (…), waren Kinder stets die ersten und hilflosesten Opfer. Insofern war schon zwei Jahrzehnte nach Ellen Keys Aufruf zum ‚Jahrhundert des Kindes’ (1900) mit dem 1. Weltkrieg und dem nachfolgenden Flüchtlingselend jede Hoffnung auf die Verwirklichung dieses Traumes hinfällig geworden. Kinderelend in aller Welt (…) war mit den Schicksalen Verfolgter eine Quittung für das von Macht und Gewalt geprägte Verhalten der Erwachsenen in der Gesellschaft.“11

Zur Gliederung der Sammlung

Der Themenkreis „Die Frau im Fokus“ beschäftigt sich mit der Frauenrechtsbewegung als Menschenrechtsbewegung gegen die Apartheit der Frau. Selma Lagerlöf blickt am Sarg Ellen Keys zurück auf eine „Rebellin“, die sie als ungekrönte Königin bezeichnet.

Das Ende des 19. Jahrhunderts ist für Ellen Key die Zeit des Ausblicks auf die Entwicklung einer Sozialordnung, die sich auf ein Fundament freiheitlich ← 13 | 14 → demokratischen Zusammenlebens einzustellen beginnt. Aus der eigenen Erfahrung schöpfend geht es ihr um das Recht der Frau, ein eigenständiges sinnerfülltes Leben führen zu können, wozu das Recht auf Bildung und Berufstätigkeit gehört. Zugunsten des „Weibes der Zukunft“, möchte sie zu einem Konsens aller finden, sich über Grundwerte zu verständigen: Wie steht es um die die Freiheit und Bildung der Frauen? Ab 1883 hält Key Vorlesungen am neu gegründeten Stockholmer Arbeiterinstitut. Sie unterrichtet, ist Leiterin von Bildungskursen für junge Arbeiterinnen und Vortragsreisende an verschiedenen skandinavischen Volkshochschulen. Ihre Absicht ist es, allen jungen Frauen Wissen und Selbstbewusstsein zu vermitteln, nicht unbedingt, um sie zu professionellen Lehrerinnen auszubilden, sondern in einem universelleren Sinn. Auf dieses Anliegen, hier als Beispiel für die spanischen Arbeiterfrauen, weist Etta Federn hin. Als erste und wichtigste Erzieherinnen der Kinder sollen Frauen Wissen und pädagogische Einsicht mitbringen. Defizite, die auf dem Gebiet der Erziehung beständen, wirkten in die Zukunft fort.

Svante Hedin beschreibt den Beginn von Keys Tätigkeit als Lehrerin und Aufklärerin benachteiligter Frauen, z. B. den jungen Arbeiterinnen. Key ist begeistert von der Aufgabe, zur Bildung dieser gesellschaftlich besonders benachteiligten Gruppe beizutragen.

Aufklärung über hygienische Fragen, Gesundheit und Sexualität gehören selbstverständlich dazu.

Die Bedeutung dieses Bereichs der „Lehrerinnenkultur“ wird im Aufsatz von Siv Hackzell geschildert. Die Schwierigkeiten für alle Frauen sind um ein Vielfaches höher als heute. Key gesteht den Frauen alle bürgerlichen Rechte und sexuelle Selbstbestimmung zu. Dazu gehört die freie Entscheidung darüber durch Verhütungswissen mitzubestimmen, wie viele Kinder sie gebären wollen. Als erste und wichtigste Erzieherinnen der Kinder sollen Frauen genug Kraft für das einzelne Kind haben, sie sollen Bildung und auch pädagogische Kenntnisse erwerben können.

Der Begriff Apartheit im Hinblick auf das Geschlecht trifft gegenwärtig noch in vielen Ländern der Welt zu. Das verdeutlicht der Rückblick von Margrit Hansen.

Biographische Angaben

Margrit Hansen (Autor)

Margrit Hansen war Lehrerin und Lehrbeauftragte im Fach Erziehungswissenschaften an der Universität in Flensburg. Sie studierte Erziehungswissenschaften und war Studienleiterin für Pädagogik am Institut für Lehrerbildung SH. Sie war als Dozentin der Europa-Universität Flensburg tätig. Sie ist an der Redaktion verschiedener erziehungswissenschaftlicher Zeitschriften beteiligt.

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Titel: Neues Licht auf Ellen Key