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Pons Latinus – Latein als Brücke zum Deutschen als Zweitsprache

Modellierung und empirische Erprobung eines sprachsensiblen Lateinunterrichts

von Maria Große (Autor:in)
©2017 Dissertation 442 Seiten

Zusammenfassung

Pons Latinus ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Modellierung und Evaluation eines sprachsensiblen Lateinunterrichts zur Unterstützung von Lernenden nichtdeutscher Herkunftssprache. Das Lateinische fungiert dabei – so die These – als Brücke zwischen Erst- und Zweitsprache und unterstützt durch die Initiierung verschiedener Sprachhandlungen den Zweitsprachenerwerb. Die Autorin hat im Rahmen einer zweijährigen Studie an einem Berliner Gymnasium neben Interventionen in Form sprachbildender Arbeitsmaterialien umfangreiche Evaluationen durchgeführt. Sie vergleicht in ihrer Studie die Leistungsentwicklung von Lernenden im Deutschen und Lateinischen und stellt signifikante Unterschiede fest, die die Verwendung des Lateinischen als «Sprachbrücke» befürworten.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Danksagung
  • Abstract und Gliederung der Arbeit
  • Theoretische Grundlagen
  • Kapitel 1: Sprachliche Heterogenität im Unterricht
  • 1.1 Lernende ndH im deutschen Schulsystem
  • 1.2 Terminologie
  • 1.3 Erklärungsansätze für den kindlichen Erstspracherwerb
  • 1.4 Zweitspracherwerbshypothesen
  • 1.4.1 Die „großen“ Hypothesen
  • 1.4.2 Input- und Output-orientierte Ansätze
  • 1.4.3 Die Schwellenhypothese
  • 1.5 Didaktische Ansätze zur Zweitsprachenförderung
  • 1.5.1 Klassische Unterrichtsmodelle
  • 1.5.2 Modelle für den Unterricht mit Zweitsprachenlernenden
  • 1.6 Spannungsfelder im Unterricht mit DaZ-Lernenden
  • 1.6.1 Die Bedeutung grammatischen Regelwissens
  • 1.6.2 Die Bedeutung der Erstsprache
  • 1.6.3 Die Bedeutung von Language Awareness als sprachliche Ressource
  • Kapitel 2: Modellierung eines sprachsensiblen Lateinunterrichts
  • 2.1 Zum Lateinunterricht und seiner Didaktik
  • 2.1.1 Heterogenität
  • 2.1.2 Kompetenzorientierung
  • 2.2 Lateinischer Sprachunterricht im Kontext DaZ
  • 2.2.1 Latein als Bildungssprache
  • 2.2.2 Das Profil des elementaren LUs
  • 2.3 Interkomprehension anhand einer Brückensprache
  • 2.3.1 Sprachlich-linguistische Voraussetzungen
  • 2.3.2 Lerntheoretische und psycholinguistische Voraussetzungen
  • 2.3.3 Methodische Voraussetzungen
  • 2.4 Latein als neutrale und reflexionsbasierte Brückensprache
  • 2.4.1 Latein als Brücke zum Deutschen
  • 2.4.2 Latein als Brücke zu den modernen Fremdsprachen
  • 2.4.3 Empirische Befunde zu synergetischen Effekten des Lateinischen
  • 2.4.4 Latein als Brücke zur Zweitsprache Deutsch
  • 2.4.5 Latein als Brücke zum Türkischen
  • 2.4.6 Empirische Befunde
  • 2.5 Modellierung eines sprachsensiblen Lateinunterrichts
  • 2.6 Veranschaulichung des sprachsensiblen LUs
  • Methodische Grundlagen
  • Kapitel 3: Methodische Grundlagen der Intervention
  • 3.1 Zweitsprachenförderung im Lateinunterricht – Status Quo
  • 3.2 Sprachbildende Übungen: Status Quo
  • 3.3 Grundlagen der Aufgabenentwicklung
  • 3.3.1 Methodisch-didaktische Prinzipien der Aufgabenentwicklung
  • 3.3.2 Aufgabentypologie
  • 3.3.3 Aufgabentypen
  • 3.4 Begründung der Fokussierung auf die Nominalflexion
  • 3.4.1 Argumente der DaZ-Didaktik
  • 3.4.2 Argumente der Lateindidaktik
  • 3.5 Sprachkontrastive Gegenstandsanalyse der Nominalflexion
  • Kapitel 4: Methodik der Evaluation
  • 4.1 Hypothese und Forschungsfragen
  • 4.2 Das Forschungsdesign
  • 4.2.1 Deskriptiv- und Interferenzstatistik
  • 4.2.2 Explorative vs. explanative Forschung
  • 4.2.3 Labor vs. Feldforschung
  • 4.2.4 Pretest-Posttest-Design mit Zwischentestungen
  • 4.2.5 Qualitative und quantitative Datenerhebung
  • 4.2.6 Forschungsort und Forschungszeitraum
  • 4.3 Der Forschungsgegenstand
  • 4.4 Methoden der Sprachstandserfassung
  • 4.4.1 Informelle Verfahren
  • 4.4.2 Formelle Verfahren
  • 4.4.3 Methoden der Testanalyse und Datenauswertung
  • 4.5 Die Forschungsinstrumente
  • 4.5.1 Globale Sprachstandserhebungen im Pretest-Posttest-Design
  • 4.5.2 Zwischentests zur deutschen und lateinischen Grammatik
  • 4.5.3 Der Intelligenztest CFT-20 R
  • 4.5.4 Qualitative Methoden
  • 4.5.5 Weitere Daten
  • Ergebnisdarstellung und -auswertung
  • Rahmenbedingungen und Stichprobenprofilierung
  • I. Stichprobenprofilierung
  • I.I Profilierung der Forschungsgruppen
  • I.II Profilierung der Lehrkräfte
  • II. Beschreibung der Rahmenbedingungen
  • III. Rahmenbedingungen im Kontext der zweiten Forschungsfrage
  • III.I Profilierung der Lateinlehrkräfte
  • III.II Profilierung eines sprachsensiblen LUs
  • Kapitel 5: Forschungsfrage I
  • 5.1 Darstellung und Analyse der eingesetzten Testinstrumente
  • 5.1.1 Testinstrumente der globalen Sprachstandsanalyse
  • 5.1.2 Zwischentests zur deutschen Grammatik
  • 5.1.3 Fazit zu den genutzten Testinstrumenten
  • 5.2 Ergebnisse zur ersten Forschungsfrage
  • 5.2.1 Ergebnisse der C-Tests
  • 5.2.2 Ergebnisse der Bildimpulstexte
  • 5.2.3 Ergebnisse der Zwischentests
  • 5.3 Interpretation der Ergebnisse
  • 5.3.1 Zusammenfassung und Interpretation der quantitativen Daten
  • 5.3.2 Zusammenfassung und Interpretation der qualitativen Daten
  • Kapitel 6: Forschungsfrage II
  • 6.1 Darstellung und Analyse der eingesetzten Forschungsinstrumente
  • 6.1.1 TF-Test 1 Latein
  • 6.1.2 TF-Test 2 Latein
  • 6.1.3 TF-Test 3 Latein
  • 6.1.4 Fazit zu den genutzten Testinstrumenten
  • 6.2 Ergebnisse zur zweiten Forschungsfrage
  • 6.2.1 Ergebnisse des TF-Tests 1 Latein
  • 6.2.2 Ergebnisse des TF-Test 2 Latein
  • 6.2.3 Ergebnisse des TF-Tests 3 Latein
  • 6.2.4 Noten der Lateinklassenarbeiten
  • 6.3 Interpretation der Ergebnisse
  • 6.3.1 Interpretation der quantitativen Daten
  • 6.3.2 Interpretation der qualitativen Daten
  • Diskussion
  • Kapitel 7: Rückblick und Perspektiven
  • 7.1 Diskussion der Methoden und Ergebnisse
  • 7.1.1 Forschungsdesign
  • 7.1.2 Intervention
  • 7.1.3 Interventionsmaterialien
  • 7.1.4 Evaluation
  • 7.1.5 Ergebnisse
  • 7.2 Folgerungen für den künftigen Lateinunterricht
  • 7.3 Ausblick: LateinPLUS464
  • 8. Literaturverzeichnis
  • 9. Testanhang
  • 1. Fragebogen 1 an die SuS
  • 2. Fragebogen an die Lehrkräfte
  • 3. C-Test (Texte)
  • 4. TF-Test 1 Deutsch
  • 5. TF-Test Deutsch 2
  • 6. Fragebogen 2 an die Schülerinnen und Schüler
  • 7. TF-Test Latein 1
  • 8. TF-Test Latein 2
  • 9. TF-Test Latein 3
  • 10. Fragebogen 1 und 2 an die Lateinschüler
  • 11. Fragebogen an die Lateinlehrkräfte
  • 10. Tabellenanhang

Maria Große

Pons Latinus – Latein als Brücke
zum Deutschen als Zweitsprache

Modellierung und empirische Erprobung
eines sprachsensiblen Lateinunterrichts

Autorenangaben

Maria Große studierte Mathematik und Latein auf Lehramt an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie wurde interdisziplinär promoviert in den Fach-gebieten Lateindidaktik und Deutsch als Zweitsprache.

Über das Buch

ZweitsprachePons Latinus ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Modellierung und Evaluation eines sprachsensiblen Lateinunterrichts zur Unterstützung von Lernenden nichtdeutscher Herkunftssprache. Das Lateinische fungiert dabei – so die These – als Brücke zwischen Erst- und Zweitsprache und unterstützt durch die Initiierung verschiedener Sprachhandlungen den Zweitspracherwerb. Die Autorin hat im Rahmen einer zweijährigen Studie an einem Berliner Gymnasium neben Interventionen in Form sprachbildender Arbeitsmaterialien umfangreiche Evaluationen durchgeführt. Sie vergleicht in Ihrer Studie die Leistungsentwicklung von Lernenden im Deutschen und Lateinischen und stellt signifikante Unterschieden fest, die Verwendung des Lateinischen als „Sprachbrücke“ befürworten.

Zitierfähigkeit des eBooks

Diese Ausgabe des eBooks ist zitierfähig. Dazu wurden der Beginn und das Ende einer Seite gekennzeichnet. Sollte eine neue Seite genau in einem Wort beginnen, erfolgt diese Kennzeichnung auch exakt an dieser Stelle, so dass ein Wort durch diese Darstellung getrennt sein kann.

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Danksagung

Abstract und Gliederung der Arbeit

Theoretische Grundlagen

Kapitel 1: Sprachliche Heterogenität im Unterricht

1.1 Lernende ndH im deutschen Schulsystem

1.2 Terminologie

1.3 Erklärungsansätze für den kindlichen Erstspracherwerb

1.4 Zweitspracherwerbshypothesen

1.4.1 Die „großen“ Hypothesen

1.4.2 Input- und Output-orientierte Ansätze

1.4.3 Die Schwellenhypothese

1.5 Didaktische Ansätze zur Zweitsprachenförderung

1.5.1 Klassische Unterrichtsmodelle

1.5.2 Modelle für den Unterricht mit Zweitsprachenlernenden

1.6 Spannungsfelder im Unterricht mit DaZ-Lernenden

1.6.1 Die Bedeutung grammatischen Regelwissens

1.6.2 Die Bedeutung der Erstsprache

1.6.3 Die Bedeutung von Language Awareness als sprachliche Ressource

Kapitel 2: Modellierung eines sprachsensiblen Lateinunterrichts

2.1 Zum Lateinunterricht und seiner Didaktik

2.1.1 Heterogenität

2.1.2 Kompetenzorientierung

2.2 Lateinischer Sprachunterricht im Kontext DaZ

2.2.1 Latein als Bildungssprache

2.2.2 Das Profil des elementaren LUs←5 | 6→

2.3 Interkomprehension anhand einer Brückensprache

2.3.1 Sprachlich-linguistische Voraussetzungen

2.3.2 Lerntheoretische und psycholinguistische Voraussetzungen

2.3.3 Methodische Voraussetzungen

2.4 Latein als neutrale und reflexionsbasierte Brückensprache

2.4.1 Latein als Brücke zum Deutschen

2.4.2 Latein als Brücke zu den modernen Fremdsprachen

2.4.3 Empirische Befunde zu synergetischen Effekten des Lateinischen

2.4.4 Latein als Brücke zur Zweitsprache Deutsch

2.4.5 Latein als Brücke zum Türkischen

2.4.6 Empirische Befunde

2.5 Modellierung eines sprachsensiblen Lateinunterrichts

2.6 Veranschaulichung des sprachsensiblen LUs

Methodische Grundlagen

Kapitel 3: Methodische Grundlagen der Intervention

3.1 Zweitsprachenförderung im Lateinunterricht – Status Quo

3.2 Sprachbildende Übungen: Status Quo

3.3 Grundlagen der Aufgabenentwicklung

3.3.1 Methodisch-didaktische Prinzipien der Aufgabenentwicklung

3.3.2 Aufgabentypologie

3.3.3 Aufgabentypen

3.4 Begründung der Fokussierung auf die Nominalflexion

3.4.1 Argumente der DaZ-Didaktik

3.4.2 Argumente der Lateindidaktik

3.5 Sprachkontrastive Gegenstandsanalyse der Nominalflexion

Kapitel 4: Methodik der Evaluation

4.1 Hypothese und Forschungsfragen

4.2 Das Forschungsdesign

4.2.1 Deskriptiv- und Interferenzstatistik

4.2.2 Explorative vs. explanative Forschung

4.2.3 Labor vs. Feldforschung

4.2.4 Pretest-Posttest-Design mit Zwischentestungen←6 | 7→

4.2.5 Qualitative und quantitative Datenerhebung

4.2.6 Forschungsort und Forschungszeitraum

4.3 Der Forschungsgegenstand

4.4 Methoden der Sprachstandserfassung

4.4.1 Informelle Verfahren

4.4.2 Formelle Verfahren

4.4.3 Methoden der Testanalyse und Datenauswertung

4.5 Die Forschungsinstrumente

4.5.1 Globale Sprachstandserhebungen im Pretest-Posttest-Design

4.5.2 Zwischentests zur deutschen und lateinischen Grammatik

4.5.3 Der Intelligenztest CFT-20 R

4.5.4 Qualitative Methoden

4.5.5 Weitere Daten

Ergebnisdarstellung und -auswertung

Rahmenbedingungen und Stichprobenprofilierung

I. Stichprobenprofilierung

I.I Profilierung der Forschungsgruppen

I.II Profilierung der Lehrkräfte

II. Beschreibung der Rahmenbedingungen

III. Rahmenbedingungen im Kontext der zweiten Forschungsfrage

III.I Profilierung der Lateinlehrkräfte

III.II Profilierung eines sprachsensiblen LUs

Kapitel 5: Forschungsfrage I

5.1 Darstellung und Analyse der eingesetzten Testinstrumente

5.1.1 Testinstrumente der globalen Sprachstandsanalyse

5.1.2 Zwischentests zur deutschen Grammatik

5.1.3 Fazit zu den genutzten Testinstrumenten

5.2 Ergebnisse zur ersten Forschungsfrage

5.2.1 Ergebnisse der C-Tests

5.2.2 Ergebnisse der Bildimpulstexte

5.2.3 Ergebnisse der Zwischentests

5.3 Interpretation der Ergebnisse

5.3.1 Zusammenfassung und Interpretation der quantitativen Daten←7 | 8→

5.3.2 Zusammenfassung und Interpretation der qualitativen Daten

Kapitel 6: Forschungsfrage II

6.1 Darstellung und Analyse der eingesetzten Forschungsinstrumente

6.1.1 TF-Test 1 Latein

6.1.2 TF-Test 2 Latein

6.1.3 TF-Test 3 Latein

6.1.4 Fazit zu den genutzten Testinstrumenten

6.2 Ergebnisse zur zweiten Forschungsfrage

6.2.1 Ergebnisse des TF-Tests 1 Latein

6.2.2 Ergebnisse des TF-Test 2 Latein

6.2.3 Ergebnisse des TF-Tests 3 Latein

6.2.4 Noten der Lateinklassenarbeiten

6.3 Interpretation der Ergebnisse

6.3.1 Interpretation der quantitativen Daten

6.3.2 Interpretation der qualitativen Daten

Diskussion

Details

Seiten
442
Jahr
2017
ISBN (PDF)
9783631733967
ISBN (ePUB)
9783631733974
ISBN (MOBI)
9783631733981
ISBN (Hardcover)
9783631733660
DOI
10.3726/b11739
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019 (April)
Schlagworte
Sprachbildung Lateindidaktik language awareness Unterrichtsentwicklung Unterrichtsforschung
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. 442 S., 21 s/w Abb., 62 s/w Tab.

Biographische Angaben

Maria Große (Autor:in)

Maria Große studierte Mathematik und Latein auf Lehramt an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie promovierte interdisziplinär in den Fachgebieten Lateindidaktik und Deutsch als Zweitsprache.

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Titel: Pons Latinus – Latein als Brücke zum Deutschen als Zweitsprache