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Zwangsumtausch

Wie Kohl und Lafontaine die D-Mark abschafften

von Jens Peter Paul (Autor:in)
Monographie 344 Seiten

In Kürze verfügbar

Zusammenfassung

Der deutsche Weg zum Euro war ein politisches Abenteuer voller Tücken und Machtspiele: Mehrmals stand das Projekt vor dem Scheitern. Ein Außenminister, der einen arglosen Bundesbankchef seine Bundesbank entmachten läßt. Medien, die das Thema verschlafen. Ein Ministerpräsident, der nachts vor der Wahl steht, das Ende der D-Mark abzunicken oder seine CSU zu zerlegen. Ein Zentralbankrat, der als Kronzeuge benutzt wird, die Währungsunion als morsch durchschaut und ihr dennoch den Weg bahnt. Ein französischer Präsident, der schwache Momente des Bundeskanzlers ausnutzt. Ein SPD-Chef, der den Euro als Wahlkampfthema testet und scheitert. Ein schlingernder Helmut Kohl, der mühsam in der Spur gehalten wird. Verängstigte Bürger, die machtlose Abgeordnete bestürmen. Banken, die aus der Verunsicherung ein Geschäft machen. Ein Bundestag ohne Chance, Einfluß auf die Geschichte zu nehmen. Wer wissen will, wie den Deutschen ihre geliebte D-Mark in einem 15 Jahre dauernden Verfahren zentimeterweise abgerungen wurde, wird in diesem Dokument fündig. Sollte die Europäische Währungsunion eines Tages scheitern – hier sind die Ursachen jetzt schon nachzulesen.

Details

Seiten
344
ISBN (Hardcover)
9783631576588
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 344 S.

Biographische Angaben

Jens Peter Paul (Autor:in)

Der Autor: Der Autor ist Journalist und Politikwissenschaftler und lebt in Berlin.

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Titel: Zwangsumtausch