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Poetik der Demenz – Gedächtnis, Gender und Genre in Demenz-Erzählungen der Gegenwart

von Monika Leipelt-Tsai (Autor:in)
Monographie 342 Seiten

Zusammenfassung

In diesem Band wird die neue Verknüpfung von literarischem Familienroman mit Diskursen der Neurowissenschaften und Gerontologie anhand von Demenz-Erzählungen textologisch entfaltet. Nach einer Archäologie des deutschsprachigen Begriffs «Demenz» in allgemeinsprachlichen und medizinischen Nachschlagewerken werden literarische Texte zwischen Autobiografie und Psychothriller (von Arno Geiger, Helga Königsdorf, Tilman Jens, Roswitha Quadflieg, Martin Suter, Ulrike Draesner, J. Bernlef und Hélène Cixous) bezüglich des genus als Geschlecht, Gender bzw. Genre untersucht. Zwischen wissenschaftlichem und literarischem Diskurs stört «Demenz» die Wissens-Ordnungen der Moderne. Der Band zeigt in Demenz-Romanen der Gegenwart die Produktivität des Nichtwissens von Demenz für die literaturwissenschaftliche Forschung auf.

Inhaltsverzeichnis


Details

Seiten
342
ISBN (PDF)
9783631867433
ISBN (ePUB)
9783631867440
ISBN (Hardcover)
9783631847794
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021 (Dezember)
Schlagworte
Demenz-Begriffsgeschichte Neue Literarische Gattung Medizin-Ethik Weibliches Schreiben Vergessen, Vergesslichkeit Gerontologie Arno Geiger Ulrike Draesner Martin Suter Medical Humanities
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2021. 342 S., 2 s/w Abb., 1 Tab.

Biographische Angaben

Monika Leipelt-Tsai (Autor:in)

Monika Leipelt-Tsai lebt zwischen den Kulturen. Sie arbeitet derzeit als Associate Professorin am Department of European Languages and Cultures, NCCU, in Taipeh. Ihr Forschungsansatz ist oft interdisziplinär. Sie untersucht aktuelle Themen u.a. der Identitätsbildung in Verbindung mit Age Studies, Gender Studies, Psychoanalyse, Postmodernen und Postkolonialen Theorien im Bereich der deutschsprachigen Literatur- und Kulturwissenschaften, insbesondere in Prosa und Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts.

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Titel: Poetik der Demenz – Gedächtnis, Gender und Genre in Demenz-Erzählungen der Gegenwart