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Wissenszurechnung im Umsatzsteuerrecht

by Anna Viktoria Wilhelmine Karg (Author)
©2026 Thesis XXII, 270 Pages

Summary

Obwohl die Umsatzsteuer als allgemeine Verbrauchsteuer prinzipiell an objektive Merkmale anknüpft, wird im Umsatzsteuerrecht zunehmend das subjektive Element der Kenntnis aufgegriffen und der Eintritt gewisser Rechtsfolgen vom Wissen des umsatzsteuerlichen Unternehmers abhängig gemacht. Gleichzeitig ist zu konstatieren, dass ein Großteil der umsatzsteuerlichen Unternehmen Personenzusammenschlüsse in Form von Personen- oder Kapitalgesellschaften sind, die jedoch nicht des Wissens fähig sind. Daher stellt sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen, innerhalb welcher Grenzen und auf welchen dogmatischen Grundlagen das Wissen der für ein umsatzsteuerliches Unternehmen handelnden natürlichen Personen diesem zugerechnet werden kann. Die Arbeit zeigt auf, dass hierbei insbesondere nicht auf die umfangreichen zivilrechtlichen Lösungsansätze der Wissenszurechnung zurückgegriffen werden darf, sondern ein umsatzsteuerrechtlich-autonomer Weg zur Lösung der Zurechnungsproblematik angezeigt ist.

Table Of Contents

  • Umschlag
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • A. Anwendungsfelder der Wissenszurechnung im Umsatzsteuerrecht
  • I. Einführung
  • II. Gutglaubensschutz
  • 1. Begrifflichkeit: Gutglaubens- oder Vertrauensschutz?
  • 2. Innergemeinschaftliche Lieferung
  • a) Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung als Ausfluss des Bestimmungslandprinzips
  • b) Voraussetzungen der Steuerfreiheit
  • c) Abhängigkeit von Abnehmer-Angaben
  • d) Gutglaubensschutz nach § 6a Abs. 4 UStG
  • 3. Ausfuhrlieferung
  • a) Voraussetzungen der Steuerfreiheit im Allgemeinen
  • b) Voraussetzungen der Steuerfreiheit von Ausfuhrlieferungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr
  • c) Abhängigkeit von Abnehmer-Angaben
  • d) Gutglaubensschutz auch bei Ausfuhrlieferungen
  • 4. Differenzbesteuerung
  • a) Zweck und Voraussetzungen der Differenzbesteuerung
  • b) Gutlaubensschutz bei der Differenzbesteuerung
  • aa) Richterrechtliche Gewährung des Gutlaubensschutzes
  • bb) Abhängigkeit von den Angaben des Vorlieferanten
  • cc) Gewährung im Festsetzungs- oder im Billigkeitsverfahren?
  • 5. Vorsteuerabzug
  • a) Bedeutung des Vorsteuerabzugs
  • b) Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs
  • c) Gutlaubensschutz beim Vorsteuerabzug
  • aa) Reichweite des Gutlaubensschutzes beim Vorsteuerabzug
  • (1) Rechnungsangaben
  • (2) Leistungserbringung und Unternehmereigenschaft
  • (3) Gesetzlich geschuldete Steuer
  • (a) Unrichtiger Steuerausweis nach § 14c Abs. 1 UStG
  • (b) Unberechtigter Steuerausweis nach § 14c Abs. 2 UStG mangels Unternehmereigenschaft
  • (c) Unberechtigter Steuerausweis nach § 14c Abs. 2 UStG mangels Steuerpflicht oder Steuerbarkeit der Leistung
  • bb) Stetige Weiterentwicklung des Gutlaubensschutzes
  • 6. Lieferkettenfiktion nach § 3 Abs. 3a UStG
  • a) Zweck der Regelung
  • b) Voraussetzungen und Rechtsfolgen
  • aa) Lieferung innerhalb der Europäischen Union, § 3 Abs. 3a Satz 1 UStG
  • bb) Lieferung aus einem Drittland, § 3 Abs. 3a Satz 2 UStG
  • cc) Rechtsfolgen
  • c) Gutlaubensschutz
  • 7. Ort der sonstigen Leistung
  • a) Verwirklichung des Bestimmungslandprinzips
  • b) Abhängigkeit des Leistungsorts unter anderem von der Unternehmereigenschaft
  • c) Gutlaubensschutz
  • aa) Vermutungsregelungen zum Steuerstatus nach Art. 18, 19 MwStVO
  • bb) Vermutungsregelungen zum Ort des Leistungsempfängers nach Art. 20 ff. MwStVO
  • 8. Reverse-Charge-Verfahren
  • a) Historie und Zweck
  • b) Voraussetzungen
  • c) Angewiesenheit des Leistungserbringers auf Angaben des Leistungsempfängers
  • d) Angewiesenheit des Leistungsempfängers auf Angaben des Leistenden
  • e) Gutlaubensschutz
  • aa) Gutlaubensschutz für den Leistungsempfänger
  • bb) Gutlaubensschutz für den Leistenden
  • cc) Kein Ausschluss des Gutlaubensschutzes durch § 13b Abs. 5 Sätze 7, 8 UStG
  • f) Zwischenergebnis
  • III. § 25f UStG und die Missbrauchsrechtsprechung des EuGH
  • 1. Die Missbrauchsrechtsprechung des EuGH
  • a) Ausgangspunkt: Versagung des Rechts auf Vorsteuerabzug
  • b) Kumulative Rechteversagung
  • c) Keine Ausweitung auf Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftliche sonstige Leistungen
  • d) Betrugsbeteiligung oder Rechtsmissbrauch bei Zahlungsunfähigkeit des Leistungserbringers
  • 2. § 25f UStG
  • a) Regelungsgegenstand
  • b) Einerseits: Defizitäre Umsetzung der Missbrauchsrechtsprechung
  • c) Andererseits: Umsetzung auch positiv behaftet
  • IV. § 25e UStG
  • 1. Historie und Zweck der Regelung
  • 2. Regelungsgegenstand
  • V. Zeitpunkt der Kenntnis
  • 1. Gutlaubensschutz und § 25f UStG
  • a) Grundsatz
  • b) Zeitpunkt der Kenntnis bei der Differenzbesteuerung
  • c) Zeitpunkt der Kenntnis bei erst nach Ausführung der Leistung zugehenden relevanten Angaben
  • 2. § 25e UStG
  • VI. Begriffsdefinitionen
  • 1. Zurechnung
  • 2. Positive Kenntnis, Wissen
  • 3. Fahrlässige Unkenntnis
  • a) Missbrauchsrechtsprechung und § 25f UStG
  • aa) Literatur und Rechtsprechung
  • bb) Stellungnahme
  • (1) Wortlaut „nicht wissen konnte“
  • (2) Wortlaut „hätte wissen müssen“
  • (3) Berücksichtigung insbesondere des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit
  • b) Gutlaubensschutz
  • aa) Positive Kenntnis oder fahrlässige Unkenntnis
  • (1) Gutlaubensschutz nach § 6a Abs. 4 UStG und EuGH
  • (2) Gutlaubensschutz nach der MwStVO
  • (3) Fazit
  • bb) Sorgfaltsmaßstab
  • (1) Sorgfaltsmaßstab des ordentlichen Kaufmanns
  • (2) Genügen leichter Fahrlässigkeit
  • (3) Kein Widerspruch zur Notwendigkeit grober Fahrlässigkeit bei Rechteversagung
  • c) § 25e UStG
  • d) Fazit
  • B. Umgang mit der Zurechnung von Wissen in anderen (Teil-)Rechtsgebieten
  • I. Grundlagen der Wissenszurechnung im Zivilrecht
  • 1. Wissenszurechnung der wissenden und handelnden Person
  • 2. Wissenszusammenrechnung – Auseinanderfallen von wissender und handelnder Person
  • a) Rechtsprechung
  • aa) Organmitglieder
  • (1) Organtheorie und absolute Wissenszurechnung
  • (2) Entwicklung zur Wissensorganisationspflicht
  • (a) Abwägung unter Berücksichtigung des Verkehrsschutzes
  • (b) Gleichstellungsargument und Kommunikationspflicht
  • (c) Unbeachtlichkeit der Rechtsform
  • bb) Hilfspersonen
  • b) Literatur
  • aa) Ausgangspunkt: absolute Wissenszurechnung
  • bb) Wissensorganisationspflicht
  • cc) Vereinzelte Ablehnung der Wissensorganisationspflicht
  • II. Wissenszurechnung im Steuerverfahrens- und Ertragsteuerrecht
  • 1. Wissenszurechnung im Steuerverfahrensrecht
  • a) § 173 AO
  • b) § 153 Abs. 1 AO und § 130 Abs. 2 Nr. 4 AO
  • c) § 10b Abs. 4 EStG
  • d) § 41c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG
  • e) § 38 Abs. 1 Satz 3 EStG
  • 2. Wissenszurechnung im Rahmen materiell-rechtlicher Normen des Ertragsteuerrechts
  • a) § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG i.V.m. § 55 AO
  • b) § 18 Abs. 3 REITG
  • III. Wissenszurechnung im sonstigen Verwaltungsrecht
  • 1. Wissenszurechnung bei Privatrechtssubjekten
  • a) Parteienrecht
  • b) Aufgreifen zivilrechtlicher Zurechnungsgrundsätze
  • 2. Wissenszurechnung auf Seiten der Verwaltung
  • a) Auslegung des Behördenbegriffs
  • b) Berücksichtigung etwaiger Mängel in der behördeninternen Informationsorganisation
  • IV. Wissenszurechnung im Kartellrecht
  • 1. Einführung
  • 2. Umgang mit der Zurechnung von Wissen im Kartellrecht
  • a) Europäisches Kartellrecht (Art. 23 VO [EG] Nr. 1/2003)
  • aa) Verschuldens-Zurechnung
  • bb) Irrelevanz des konkreten Verhaltens- und Wissenssubjekts
  • b) Deutsches Kartellrecht
  • C. Bestandsaufnahme zur Wissenszurechnung im Umsatzsteuerrecht
  • I. Bisherige Ansätze zur Frage der Wissenszurechnung im Umsatzsteuerrecht
  • 1. Entscheidungen des EuGH
  • a) EuGH, Urteil vom 1.12.2022 – C-512/21, Aquila Part Prod Com
  • b) EuGH, Urteil vom 30.1.2024 – C-442/22, P sp. z o.o.
  • 2. Nationale Rechtsprechung
  • a) BFH, Urteil vom 19.5.2010 – XI R 78/07
  • aa) Saarländisches OLG, Urteil vom 31.1.2006 – 4 U 423/04
  • bb) BFH, Urteil vom 26.4.1988 – VII R 124/85
  • cc) BFH, Urteil vom 29.7.2003 – VII R 3/01
  • dd) Zweifel an der Begründung des XI. Senats im Urteil vom 19.5.2010
  • b) BGH, Beschluss vom 29.1.2015 – 1 StR 216/14
  • c) BGH, Urteil vom 15.5.2018 – 1 StR 159/17
  • 3. Literatur
  • II. Übertragbarkeit des Umgangs mit der Zurechnung von Wissen in anderen Rechtsgebieten auf das Umsatzsteuerrecht
  • 1. Vorherigkeit, nicht aber Vorrang des Zivilrechts
  • 2. Einheit der Rechtsordnung
  • 3. Übernahme von Ideen
  • 4. Lückenausfüllung – Primat der Auslegung
  • D. Dogmatische Grundlagen und Einzelfragen der Wissenszurechnung im Umsatzsteuerrecht
  • I. Anknüpfungspunkt: Auslegung des Begriffs „Unternehmer“
  • 1. Rückgriff auf natürliche Personen
  • a) Legaldefinition
  • b) Bedürfnis differenzierter Begriffsauslegung
  • 2. Abgrenzung bei Mehr-Personen-Verhältnissen
  • a) Umsatzsteuerrechtlich-autonome Abgrenzung
  • b) Steuerrechtliche Handlungspflichten als Anknüpfungspunkt
  • aa) Synthese von Wissen und Handlung
  • bb) Wahrheitspflicht
  • c) Nach §§ 34, 35 AO zur Erfüllung der steuerlichen Pflichten Verpflichtete
  • aa) Gesetzliche Vertreter und Vermögensverwalter nach § 34 AO
  • bb) Verfügungsberechtigte nach § 35 AO
  • 3. Fazit
  • II. Fallgruppen
  • 1. Wissen des Einzelunternehmers
  • 2. Wissen des einzigen Steuererfüllungsverpflichteten des Unternehmens
  • a) Grammatische Auslegung
  • b) Teleologische Auslegung
  • aa) Prinzip der Rechtsformneutralität
  • (1) Herleitung und Differenzierung
  • (2) Rechtsformneutralität unabhängig von der „Rechtsform“
  • (3) Konkurrenzverhältnis für Wissenszurechnung irrelevant
  • bb) Grundsatz der Gleichbehandlung
  • (1) Anwendbarkeit
  • (a) BVerfG – Solange I und II
  • (b) BVerfG – Recht auf Vergessen I und II
  • (c) EuGH – Extensive Anwendung der EU-Grundrechtecharta
  • (d) Unionsgrundrechte aufgrund einheitlicher, unionsautonomer Auslegung des „Unternehmers“
  • (2) Inhalt
  • (3) Berücksichtigung des allgemeinen Gleichheitssatzes im Rahmen der teleologischen Auslegung
  • (a) Vergleichsgruppen
  • (b) Ungleichbehandlung
  • (c) Rechtfertigung
  • (i) Belastungsneutralität HaftungsvorschriftenHaftungsvorschriftenHaftungsvorschriften
  • (ii) Haftungsvorschriften
  • (iii) Ungleichbehandlung nicht zu rechtfertigen
  • c) Historische Auslegung
  • d) Fazit
  • 3. Wissen eines von mehreren Steuererfüllungsverpflichteten des Unternehmens
  • a) Teleologische Auslegung
  • b) Fazit
  • c) Zivilrechtliche Problemfälle – übertragen auf das Umsatzsteuerrecht
  • aa) Kenntnis des am Rechtsgeschäft nicht beteiligten Organmitglieds
  • bb) Kenntnis des ausgeschiedenen Organmitglieds
  • 4. Wissen sonstiger Mitarbeiter (Nicht-Steuererfüllungsverpflichteter)
  • a) Grammatische Auslegung
  • b) Teleologische Auslegung
  • aa) Verbrauchsteuercharakter
  • bb) Grundsatz der Belastungsneutralität
  • (1) Synthese von Wissen und Handlung
  • (2) Pflicht zur elektronischen Übermittlung von Erklärungen – Maßgeblichkeit der Handlungspflicht per legem
  • cc) EuGH: Eingeschränkte Zurechnung von Mitarbeiter-Handlungen
  • c) Fazit
  • 5. Vereinbarkeit des gewonnenen Auslegungsergebnisses mit Unionsrecht
  • a) Inanspruchnahme anderer Steuererfüllungsverpflichteter nur bei Verschulden
  • b) Zur Erfüllung der steuerlichen Pflichten des Unternehmens verpflichtet
  • III. Mitarbeiterwissen als fahrlässige Unkenntnis von Einzelunternehmer und Steuererfüllungsverpflichteten
  • 1. Fahrlässige Unkenntnis als hinreichendes Tatbestandsmerkmal
  • 2. Relevanz fahrlässiger Unkenntnis des Mitarbeiters?
  • 3. „Rechtsgrundlage“ und Reichweite der fahrlässigen Unkenntnis
  • a) Zivilrechtliche Begründungsansätze
  • aa) Vertrauensschutzprinzip
  • bb) Gleichstellungsargument
  • b) Grundsatz der Gleichbehandlung
  • aa) Gleichstellung der umsatzsteuerlichen Unternehmen durch Zurechnung
  • bb) Grenzen der Zurechnung
  • (1) Personelle Eingrenzung
  • (a) Betreuung mit der Erledigung einer Aufgabe
  • (i) Ausgleich des Vorteils der Arbeitsteilung
  • (ii) Einschränkung: typischerweise umsatzsteuerlicher Bezug der Tätigkeit
  • (iii) Fazit
  • (b) Außenkontakt
  • (c) Eigenverantwortlichkeit
  • (d) Weitere Einschränkung aufgrund der Komplexität des Umsatzsteuerrechts
  • (e) Fazit
  • (2) Exkulpationsmöglichkeit
  • (a) Keine „verschuldensunabhängige Zurechnung“
  • (b) Keine isolierte Einzelfallbetrachtung
  • (c) Zweck des Tax Compliance Management Systems
  • (d) Aufbau eines Tax Compliance Management Systems
  • (e) Grundelemente des Tax CMS und Ausfüllungsmöglichkeiten
  • (i) Compliance-Kultur
  • (ii) Compliance-Ziele
  • (iii) Compliance-Risiken
  • (iv) Compliance-Programm
  • (v) Compliance-Organisation
  • (vi) Compliance-Kommunikation
  • (vii) Compliance-Überwachung und -Verbesserung
  • (f) Resultat: Exkulpation durch Nachweis eines angemessenen und wirksamen Tax Compliance Management Systems
  • 4. Fazit
  • E. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
  • Literaturverzeichnis

Vorwort

Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2025 von der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München als Dissertation angenommen.

Für die Drucklegung wurden Gesetzesänderungen, Literatur und Rechtsprechung bis September 2025 berücksichtigt.

Mein besonderer Dank gilt zuvorderst meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Klaus-Dieter Drüen, für seine hervorragende Betreuung, seine konstruktiven Anregungen und seine Geduld bei der Erstellung dieser Arbeit.

Ebenso danke ich Herrn Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff für die freundliche Übernahme und rasche Erstellung des Zweitgutachtens sowie Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön für seine Partizipation als Mitglied der Prüfungskommission der mündlichen Prüfung.

Meinen Dank möchte ich auch Herrn Prof. Dr. Oliver Zugmaier aussprechen, der meine akademische Laufbahn maßgeblich beeinflusst und mein Interesse am Umsatzsteuerrecht erst geweckt hat.

Herzlich bedanken möchte ich mich zudem bei Herrn Prof. Dr. Klaus-Dieter Drüen, Herrn Prof. Dr. Hanno Kube und Herrn Prof. Dr. Rainer Wernsmann für die Aufnahme meiner Dissertation in ihre Schriftenreihe „Finanz- und Steuerrecht in Deutschland und Europa“.

Mein größter Dank jedoch gilt meiner Familie. Besonders bedanken möchte ich mich bei meinen Eltern für ihre jahrelange Unterstützung und Motivation, sowie bei meinem Mann für sein Verständnis und seinen Zuspruch.

München, im Oktober 2025

Anna V. W. Karg

Abkürzungsverzeichnis

a.A.

anderer Ansicht

ABl. EG / EU

Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft / Europäischen Union

Abs.

Absatz

Abschn.

Abschnitt

AcP

Archiv für die civilistische Praxis

a.E.

am Ende

AEAO

Anwendungserlass zur Abgabenordnung

AEUV

Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union

a.F.

alte Fassung

AG

Die Aktiengesellschaft

AktG

Aktiengesetz

Anm.

Anmerkung

AO

Abgabenordnung

AO-StB

AO-Steuerberater

Art.

Artikel

Aufl.

Auflage

BB

Betriebs-Berater

Bd.

Band

BeckOGK

beck-online.Grosskommentar zum Zivilrecht

BeckOK

Beck`scher Online-Kommentar

Begr.

Begründer

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch

BGBl.

Bundesgesetzblatt

BGH

Bundesgerichtshof

BGHSt

Sammlung der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen

BGHZ

Sammlung der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen

BFH

Bundesfinanzhof

BFHE

Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs

BFH/NV

Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofs

BHO

Bundeshaushaltsordnung

BMF

Bundesministerium der Finanzen

BStBl.

Bundessteuerblatt

BR-Drs.

Bundesrats-Drucksache

BT-Drs.

Bundestags-Drucksache

Buchst.

Buchstabe

BVerfG

Bundesverfassungsgericht

BVerfGE

Sammlung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts

BVerwG

Bundesverwaltungsgericht

BVerwGE

Sammlung der Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts

BZSt

Bundeszentralamt für Steuern

bzw.

beziehungsweise

CCZ

Corporate Compliance Zeitschrift

CMS

Compliance Management System

DB

Der Betrieb

d.h.

das heißt

DStJG

Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft

DStR

Deutsches Steuerrecht

DStR-Beih.

Deutsches Steuerrecht-Beihefter

DStRE

Deutsches Steuerrecht-Entscheidungsdienst

DVBl.

Deutsches Verwaltungsblatt

EFG

Entscheidungen der Finanzgerichte

EnWZ

Zeitschrift für das gesamte Recht der Energiewirtschaft

EStG

Einkommensteuergesetz

EuG

Gericht der Europäischen Union

EuGH

Europäischer Gerichtshof

EU-UStB

EU-Umsatz-Steuerberater

EUV

Vertrag über die Europäische Union

EuZW

Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht

EWGV

Vertrag über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft

f.

folgend

ff.

folgende

FG

Finanzgericht

FGO

Finanzgerichtsordnung

Fn.

Fußnote

FR

FinanzRundschau

GenG

Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften (Genossenschaftsgesetz)

GG

Grundgesetz

Gl.A.

Gleicher Ansicht

GmbH

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

GmbHG

Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung

GRC / GrCh

Charta der Grundrechte der Europäischen Union

GStB

Gestaltende Steuerberatung

GWB

Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen

HFR

Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung

HGB

Handelsgesetzbuch

Hrsg.

Herausgeber

IDW

Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.

ISO

Internationale Organisation für Normung

ISR

Internationale SteuerRundschau

IStR

Internationales Steuerrecht

i.S.

im Sinne

i.S.v.

im Sinne von

i.V.m.

in Verbindung mit

JA

Juristische Arbeitsblätter

JbFSt

Jahrbuch der Fachanwälte für Steuerrecht

JR

Juristische Rundschau

jurisPR-StrafR

juris PraxisReport Strafrecht

JuS

Juristische Schulung

JW

Juristische Wochenschrift

JZ

JuristenZeitung

KG

Kommanditgesellschaft

KStG

Körperschaftsteuergesetz

LG

Landgericht

Ltd.

Limited

m.E.

meines Erachtens

MoPeG

Personengesellschaftsrechtsmodernisierungsgesetz

MüKo

Münchener Kommentar

m.w.N.

mit weiteren Nachweisen

MwStR

Mehrwertsteuerrecht

MwStSystRL

Mehrwertsteuersystemrichtlinie

MwStVO

Mehrwertsteuer-Durchführungsverordnung

n.F.

neue Fassung

NJW

Neue Juristische Wochenschrift

NJW-RR

Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht

Nr.

Nummer

NStZ

Neue Zeitschrift für Strafrecht

NVwZ

Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht

NVwZ-RR

Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht-Rechtsprechungs-Report

NWB

NWB – Steuer- und Wirtschaftsrecht

NZA

Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht

NZWiSt

Neue Zeitschrift für Wirtschafts-, Steuer- und Unternehmensstrafrecht

OHG

Offene Handelsgesellschaft

OLG

Oberlandesgericht

ÖStZB

Österreichische Steuerzeitung-Beilage

OVG

Oberverwaltungsgericht

OWiG

Gesetz über Ordnungswidrigkeiten

PartG

Parteiengesetz

PS

Prüfungsstandard

PStR

Praxis Steuerstrafrecht

RdTW

Recht der Transportwirtschaft

REITG

Gesetz über deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen

RG

Reichsgericht

RGZ

Sammlung der Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen

Rspr.

Rechtsprechung

Rz.

Randziffer

s.

siehe

S.

Seite

Slg.

Sammlung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs

s.o.

siehe oben

sog.

sogenannt

SPRL

Société privée à responsabilité limitée

StGB

Strafgesetzbuch

StuW

Steuer und Wirtschaft

Tz.

Textziffer

u.a.

unter anderem

UAbs.

Unterabsatz

UR

UmsatzsteuerRundschau

UStAE

Umsatzsteuer-Anwendungserlass

UStB

Umsatz-Steuerberater

UStDV

Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung

UStG

Umsatzsteuergesetz

UWG

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb

v.

vom

VersR

Versicherungsrecht

VG

Details

Pages
XXII, 270
Publication Year
2026
ISBN (PDF)
9783631946626
ISBN (ePUB)
9783631946633
ISBN (Hardcover)
9783631946510
DOI
10.3726/b23407
Language
German
Publication date
2026 (April)
Keywords
Wissensorganisation Missbrauchsrechtsprechung Gutglaubensschutz Wissenszurechnung Umsatzsteuerrecht
Published
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. xxii, 270 S.
Product Safety
Peter Lang Group AG

Biographical notes

Anna Viktoria Wilhelmine Karg (Author)

Anna Viktoria Wilhelmine Karg ist Regierungsrätin in der Bayerischen Finanzverwaltung. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg. Nach ihrem Referendariat arbeitete sie am Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Steuerrecht und Öffentliches Recht der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Herrn Prof. Dr. Drüen.

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