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Miriam Strieder, Heldentypologien: Die Konstrukton des heroischen Protagonisten in der europäischen Epik des Mittelalters. Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft, Germanistische Reihe, 97. Innsbruck: innsbruck university press, 2024, 359 S.

by Albrecht Classen (Author)
3 Pages
Open Access
Journal: Mediaevistik Volume 38 Issue 1 Publication Year 2025 pp. 169 - 171

Summary

In ihrer Innsbrucker Dissertation von 2020 bemüht sich Miriam Strieder in sehr begrüßenswerter Weise, die Begrenzungen in der Mediaevistik, gegeben durch die Konzepte von Nationalphilologien, dadurch zu überwinden, indem sie die Gattung des Heldenlieds europaweit untersucht und spezifische Typologien entwickelt. Sie greift dabei auf die folgenden Werke zurück, die jeweils für sich genommen bereits umfassend und ausführlich besprochen worden sind: Beowulf, mitsamt dem Gedicht “Battle of Maldon”, “Hildebrandslied”, Culhwch ac Olwen, Nibelungenlied, Ortnit und El Poema de Mío Cid. Man könnte sofort an eine Fülle anderer Heldenlieder denken, so an das “Ludwigslied”, König Rother, die Kudrun oder das Chanson de Roland, aber das zugrundegelegte literaturhistorische Belegmaterial erweist sich bereits so schon als eine beträchtliche Herausforderung, und dies sowohl vom Inhalt als auch von der Sprache her.

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Albrecht Classen (Author)

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Title: Miriam Strieder, Heldentypologien: Die Konstrukton des heroischen Protagonisten in der europäischen Epik des Mittelalters. Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft, Germanistische Reihe, 97. Innsbruck: innsbruck university press, 2024, 359 S.