Lo Pseudo Bonaventura. Studi, edizioni e repertorio dei testi e dei manoscritti, hrsg. von Francesco Santi. Opere perdute et anonime, 8. Florenz: Sismel –Edizioni del Galluzzo 2024, XLIV, 1029 p.
3 Pages
Open Access
Journal:
Mediaevistik
Volume 38
Issue 1
Publication Year 2025
pp. 250 - 252
Summary
Im Mittelalter strahlte der Ruhm einiger Gelehrter so weit aus, dass in ihrem Gefolge ein Schrifttum entstand, das zwar von anderen (zumeist anonymen) Autoren verfasst, aber dem weitaus berühmteren „Kollegen“ zugewiesen wurde. Die Spreu vom Weizen zu trennen ist eine Aufgabe, die die Forschung noch heute umtreibt. Immer wieder erweisen sich Texte, die „nur“ von einem Pseudo-Bernardus oder Pseudo-Thomas stammen, als Originalwerke Bernhards von Clairvaux oder Thomasʼ von Aquin. Bernhard werden mindestens 50, in über 500 Handschriften überlieferte (anonyme) Texte zugeschrieben, bei Thomas sind es immerhin noch 42 Werke, die sich in 167 Handschriften finden.
Details
- Pages
- 3
- DOI
- 10.3726/med.2025.01.63
- Publication date
- 2025 (November)
- Keywords
- pseudo bonaventura studi francesco santi opere florenz sismel galluzzo xliv
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