Der Schutz der Ehewohnung im Erbrecht
Ein Plädoyer für die Stärkung der Rechtsstellung des überlebenden Ehegatten
©2026
Dissertation
378 Seiten
Reihe:
Studien zum deutschen und internationalen Familien- und Erbrecht, Band 37
In Kürze verfügbar
Zusammenfassung
Die eigene Wohnung hat für den Menschen eine große Bedeutung. Zum einen bildet die Wohnung typischerweise den zentralen Lebensraum von Familien und ist zugleich privater Rückzugsbereich ihrer Bewohner. Die im Eigentum stehende Wohnung ist zum anderen ein wichtiger Vermögenswert. Wohnungen oder Häuser, die schon lange im Eigentum einer Familie stehen, können zudem Sinnbilder für die Familientradition sein. Insofern muss verwundern, dass das Erbrecht des BGB der vom Erblasser und seinem Ehegatten bewohnten Wohnung kaum Aufmerksamkeit widmet. Sieht man vom sog. Dreißigsten (§ 1969 BGB) ab, haben die Haushaltsangehörigen an der in den Nachlass fallenden Wohnung grundsätzlich keine Nutzungsrechte. Anders liegt es hingegen im Mietrecht bei Tod des Mieters (§§ 563 f. BGB) oder im Familienrecht nach Trennung oder Scheidung (§§ 1361b, 1568a BGB). Vor diesem Hintergrund war es das Anliegen der Autorin zu untersuchen, ob die gegenwärtige gesetzliche Regelung im Erbrecht reformbedürftig ist.
Details
- Seiten
- 378
- Erscheinungsjahr
- 2026
- ISBN (Hardcover)
- 9783631949610
- Sprache
- Deutsch
- Schlagworte
- Mietrecht Familienrecht überlebender Ehegatte Ehewohnung Erbrecht
- Erschienen
- Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. 378 S.
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG