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Die Einführung einer teilbedingten Freiheitsstrafe in das deutsche Strafrecht

von Katrin Prechtl (Autor:in)
©2026 Dissertation XX, 234 Seiten

In Kürze verfügbar

Zusammenfassung

Nach geltendem deutschem Strafrecht kann die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe, die gem. § 56 Abs. 2 S. 1 StGB zwei Jahre nicht übersteigen darf, unter bestimmten Gesichtspunkten zur Bewährung ausgesetzt werden. Über die Frage, ob die Vollstreckung der Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann, wird in der Regel am Schluss der mündlichen Hauptverhandlung anhand der Kriterien des § 56 Abs. 1 und Abs. 2 StGB entschieden. Anders als in vielen Nachbarländern Deutschlands gibt es im deutschen Strafrecht nicht die Möglichkeit, dass das Gericht die Freiheitsstrafe in einen vollziehbaren Teil und einen Teil, dessen Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird, aufteilen kann. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Sinnhaftigkeit einer solchen neuen Sanktionsform, beschäftigt sich mit der Bedeutung der kurzen Freiheitsstrafe, wertet Erkenntnisse aus Österreich und der Schweiz aus und zeigt auf, wie eine teilbedingte Freiheitsstrafe in das StGB integriert werden könnte.

Details

Seiten
XX, 234
Erscheinungsjahr
2026
ISBN (Paperback)
9783631951637
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sinnhaftigkeit Vollstreckung kurze Freiheitsstrafe neue Sanktionsform Bewährung Freiheitsstrafe
Erschienen
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. xx, 234 S., 11 farb. Abb., 2 s/w Abb.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Katrin Prechtl (Autor:in)

Katrin Prechtl war von 2018 bis 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rechtsdidaktik der Lehrprofessur für Strafrecht an der Universität Passau. Seit 2020 ist sie als Rechtsanwältin in einer Anwaltskanzlei in München tätig.

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Titel: Die Einführung einer teilbedingten Freiheitsstrafe in das deutsche Strafrecht