Susanne Wantochs Exil und literarischer Widerstand im chinesischen Inland während des Dritten Reiches am Beispiel des Romans Nanlu – Die Stadt der verschlungenen Wege
26 Pages
Open Access
Journal:
Jahrbuch für Internationale Germanistik
Volume 57
Issue 2
Publication Year 2025
pp. 311 - 336
Summary
2018 hat der italienische Germanist Tomas Sommadossi den deutschen Roman Nanlu – Die Stadt der verschlungenen Wege mit einem ausführlichen Nachwort herausgegeben. Der Roman der österreichisch-jüdischen Schriftstellerin Susanne Wantoch erschien ursprünglich 1948 im Wiener Globus Verlag, dem Zentralorgan der Kommunistischen Partei Österreichs, geriet aber aufgrund der damaligen politisch–ideologischen Situation des Kalten Krieges schnell in Vergessenheit. Der Roman präsentiert keine autobiografischen Exilerfahrungen von Susanne Wantoch in China, sondern thematisiert aus einer Mikroperspektive eine auch in China nahezu unbekannte Geschichte, nämlich die erzwungene Verlegung der Henan Universität1 aufgrund der japanischen Aggression während des Zweiten Weltkrieges. Zudem wird der Widerstand des chinesischen Volks gegen die japanischen Besatzer beschrieben.
Details
- Pages
- 26
- DOI
- 10.3726/JIG572_311
- Publication date
- 2026 (February)
- Keywords
- susanne wantochs exil widerstand inland dritten reiches beispiel romans nanlu stadt wege
- Product Safety
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