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Der (Formal-)Stufen-Klassiker – das Missverständnis zwischen Herbart und Dewey

von Rotraud Coriand (Autor:in)
8 Seiten
Open Access
Journal: Pädagogische Rundschau Band 80 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2026 pp. 63 - 70

Zusammenfassung

Wenn in pädagogischen, philosophischen oder bildungspolitischen Begründungszusammenhängen auf Klassiker der Pädagogik verwiesen wird, dann ist es üblich, Persönlichkeiten wie Johann Amos Comenius (1592–1670), Johann Gottfried Herder (1744–1803) oder Maria Montessori (1870–1952) ins Feld zu führen. Hier geht um einen sachlichen Klassiker, der seine Bekanntheit insbesondere seiner widersprüchlichen Rezeptionsgeschichte verdankt. Gemeint sind die Formalen Stufen, die – so das tradierte Urteil innerhalb der pädagogischen Disziplin – von „den“ Herbartianern als Fälschung der Herbartschen Pädagogik weltweit und unvergessen in Umlauf gebracht wurden. Angeregt von der anhaltenden Kritik an den „Formalen Stufen des Unterrichts“ soll anhand zweier konkreter und prominenter Beispiele der pädagogisch-didaktische Anschluss an Herbarts „Stufen des Unterrichts“ nachvollzogen werden: Begonnen wird mit der Ziller-Reinschen Rezeption: Aus Herbarts „Stufen des Unterrichts“ werden die „Formalstufen des Unterrichts“ abgeleitet. Daran schließt sich ein Einblick in die nicht stimmige Rezeption durch den Reformpädagogen John Dewey in Gestalt seiner Methode der Denkschulung an.

Details

Seiten
8
DOI
10.3726/PR012026.0005
Erscheinungsdatum
2026 (Februar)
Schlagworte
formal- stufen-klassiker missverständnis herbart dewey
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Rotraud Coriand (Autor:in)

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Titel: Der (Formal-)Stufen-Klassiker – das Missverständnis zwischen Herbart und Dewey