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Zur Entwicklung des (west)deutschen Berufsbildungsgesetzes

Eine Analyse der interessenpolitischen Diskurse (1919–1969) unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des „Lehrlings“

von Christoph Porcher (Autor:in) Dietmar Frommberger (Autor:in)
14 Seiten
Open Access
Journal: Pädagogische Rundschau Band 80 Ausgabe 3 Erscheinungsjahr 2026 pp. 267 - 280

Zusammenfassung

1969 wurde in Westdeutschland das Berufsbildungsgesetz verabschiedet. Dessen konflikthafte Geschichte des politischen Aushandlungsprozesses, der bereits unmittelbar mit dem Ende des Zweiten Kaiserreiches begann, ist geeignet, als Beispiel institutioneller Stabilisierung und damit als Beleg für die Pfadabhängigkeit des deutschen dualen Modells der beruflichen Erstausbildung verstanden zu werden. In dieser Deutung erscheinen die Auseinandersetzungen um die Organisation der Lehrlingsausbildung als Teil einer schrittweisen Modernisierung, in der sich historisch gewachsene Strukturen an veränderte wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedingungen anpassen. Eine solche Deutung erklärt jedoch nur begrenzt, warum gerade bestimmte Traditionen fortgeführt wurden, während andere zeitgleich existierende Reformansätze marginalisiert blieben.

Details

Seiten
14
DOI
10.3726/PR032026.0025
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (Mai)
Schlagworte
entwicklung berufsbildungsgesetzes eine analyse diskurse berücksichtigung rolle lehrlings
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Christoph Porcher (Autor:in) Dietmar Frommberger (Autor:in)

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Titel: Zur Entwicklung des (west)deutschen Berufsbildungsgesetzes