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„Erzählen“ nach dem Menschen

Zur Neuorientierung erzähltheoretischer Grundbegriffe im Kontext generativer Sprachmodelle

von Charlotte Coch (Autor:in) Philipp Weber (Autor:in)
17 Seiten
Open Access
Journal: Zeitschrift für Germanistik Band 36 Ausgabe 3 Erscheinungsjahr 2026 pp. 680 - 696

Zusammenfassung

Der Aufsatz fragt danach, wie das Erzählen mit LLMs zentrale narratologische Begriffe herausfordert und entfaltet dies an drei Unterscheidungen: Autor-/Erzählinstanz, Stimme/Perspektive sowie Erzählen/Beschreiben. Erzählungen, die sich nicht mehr eindeutig empirischen Menschen zurechnen lassen, erweisen das erzähltheoretische Instanzen- und Weltmodell als historisch-mediales Arrangement. Erzählen erscheint so als verteilte Praxis zwischen Menschen, Medien, Maschinen und naturkulturellen Umwelten.

Details

Seiten
17
DOI
10.3726/92179_680
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Schlagworte
KI Large Language Models Narratologie Posthumanismus Verteiltes Erzählen
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Charlotte Coch (Autor:in) Philipp Weber (Autor:in)

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Titel: „Erzählen“ nach dem Menschen