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Morgen-Glantz 27 (2017)

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Edited By Rosmarie Zeller-Thumm

Der vorliegende Band 27 der Zeitschrift Morgen-Glantz enthält die überarbeitete Fassung der Vorträge (neu mit englischen Abstracts), die an der 26. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft gehalten wurden. Die Tagung mit dem Titel Vater und Sohn Helmont: Alchemie, Kabbala, Seelenwanderung war den Werken des Paracelsisten und Naturforschers Johann Baptista van Helmont (1579-1644) und die seines Sohnes Franciscus Mercurius van Helmont (1614-1698) gewidmet. Ziel der Tagung waren sowohl die medizinisch-naturphilosophischen Schriften des Vaters wie die kabbalistischen Schriften des Sohnes zu beleuchten. Im vorliegenden Band werden außerdem weitere Beiträge und Rezensionen  veröffentlicht, die zum Aufgabenbereich der Gesellschaft und ihrer Zeitschrift gehören.

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Akten der 26. Tagung

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Die Werke des Paracelsisten und Naturforschers Johann Baptista van Helmont (1579-1644)1 und die seines Sohnes Franciscus Mercurius van Helmont (1614-1698) sind auf mannigfache Weise miteinander verbunden. Sarah Hutton zeigt in ihrem Buch über Anne Conway, bei der Helmont zwischen 1671 und 1679 mit kurzen Unterbrechungen lebte, inwiefern der Sohn die naturphilosophischen Ansichten des Vaters übernimmt und wie diese wiederum Anne Conways philosophische Konzepte beeinflussen.2 Während der ältere Helmont bereits seit längerem das Interesse der Wissenschaftsgeschichte gefunden hat,3 steht der jüngere Helmont trotz den Forschungen von Allison P. Coudert und insbesondere Sarah Hutton4 immer noch im Schatten von Christian Knorr von Rosenroth. Die Bedeutung von Franciscus Mercurius van Helmont (1614-1699) für ← 9 | 10 → den Hof von Sulzbach unter Pfalzgraf Christian August ist trotz der Monographie von Allison P. Coudert und der Darstellung von Klaus Jaitner noch immer nicht in vollem Umfang erkannt, insbesondere sein Einfluss auf Christian Knorr von Rosenroth wird wahrscheinlich unterschätzt.5 Es war daher Zeit, endlich einmal auch Vater und Sohn van Helmont eine Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft zu widmen.

Erst durch Franciscus Mercurius van Helmont wurden die medizinischen Schriften des Vaters – abgesehen von einigen früher veröffentlichten Traktaten – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1648 wurde der Ortus medicinae publiziert. Das Titelblatt des Ortus medicinae, welches den älteren und den jüngeren Helmont nebeneinander zeigt, ist durchaus symptomatisch für die Wichtigkeit des jüngeren für die Verbreitung der Schriften des älteren. In einer Vorrede an...

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