Show Less

Kollektive Autorschaft in der Kunst

Alternatives Handeln und Denkmodell

Series:

Edited By Rachel Mader

Das Arbeiten in Kollektiven ist in der Gegenwartskunst zur Selbstverständlichkeit geworden. Werke und Projekte sind häufig Ergebnis von Verhandlungen und dem Zusammenspiel zahlreicher Akteure. Die Kunstgeschichte ist weiterhin dominiert vom Einzelkünstler und seinem Œuvre. Die Beiträge im vorliegenden Band fassen entlang von Fallstudien aus mehreren Jahrhunderten den kreativen Prozess jenseits von Geniekult und Schöpfermythen. Sie stellen Gruppenkonstellationen, Arbeitsmodelle und künstlerische Produktionen von Kollektiven oder Netzwerken detailliert vor und zeichnen Interaktion und Austausch als Teil des kreativen Schaffens nach. Die kollektive Praxis wird dabei zur Denkfigur für eine kunstwissenschaftliche Methodik, die ausgehend von aktuellen Produktionsbedingungen Kunst abseits von traditionellen Kategorisierungen als komplexes Gefüge greifbar macht.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Biografien 297

Extract

297 Biografien GÉRALDINE GOURBE a soutenu une thèse en esthétique en 2008 à l’Université Nanterre/Paris X, qui prend pour cadre de recherche l’émer- gence de la performance sur la côte ouest nord-américaine, dans le con- texte des mouvements d’émancipation (marxiste, féministe, postcolo- niaux) et jusqu’aux années 90, et analyse les porosités esthétiques et politiques générées par la concomitance des deux événements. Elle est inscrite au programme de recherches du laboratoire FAAM (Femmes auteures anglo-américaines) Université Paris X/Ouest qui promeut la recherche et la traduction d’auteures anglo-américaines (littérature, philo- sophie, théorie du cinéma). Elle a publié plusieurs essais pour Multi- tudes, PUR, Harmattan. Elle enseigne l’esthétique et la théorie de l’art avec des perspectives cultural, gender et postcolonial studies à l’Ecole Supérieure des Beaux-Arts de Marseille. FABIAN JONIETZ war nach einem Studium der Kunstgeschichte, Neue- ren und Neuesten Geschichte, Katholischen Theologie sowie der Neue- ren Deutschen Literatur in München und Florenz ab 2006 Mitarbeiter an der Akademie der Bildenden Künste München und anschließend Stipendiat am Kunsthistorischen Institut in Florenz (MPI). Seit 2008 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs 573 »Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit (15.–17. Jahr- hundert)« am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians- Universität München tätig. Die bisherigen Publikationen von Fabian Jonietz berühren insbesondere kunsttheoretische Aspekte der Bildküns- te im Italien der Frühneuzeit....

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.