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Theorie²

Potenzial und Potenzierung künstlerischer Theorie

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Edited By Eva Ehninger and Magdalena Nieslony

Mit den Begriffen «Potenzial» und «Potenzierung» lassen sich zwei Momente fassen, die die theoretische Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern ebenso wie die kunstwissenschaftliche Arbeit über diese Theorieproduktion beschreiben. Das Potenzial künstlerischer Theorie für die Kunstwissenschaft wird in jenem Moment evident, in dem man sich darauf einigt, dass die häufig verwendete Gegenüberstellung von künstlerischer Theorie und Praxis nicht überzeugt, insofern Theorie Teil einer künstlerischen Praxis sein, und künstlerische Praxis umgekehrt theoretischen Impetus tragen kann. Mit der Potenzierung künstlerischer Theorie ist die Tatsache beschrieben, dass die Verschränkung von Theorie und Praxis im Laufe der Moderne und verstärkt nach 1960 selbst zum künstlerischen Format geworden ist. Die hier versammelten Aufsätze diskutieren diese Phänomene und die Problematik des Umgangs mit künstlerischer Theorie – eine grundlegende methodische Frage der Kunstwissenschaft. Sie nehmen diesbezüglich exemplarische künstlerische Positionen seit der klassischen Moderne bis in die Kunst der Gegenwart in den Blick.

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Abbildungsverzeichnis 321

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Abbildungsverzeichnis PETER J. SCHNEEMANN Abb. 1 Thomas Hirschhorn, Was heisst: Kunst politisch machen?, Fotografie des Künstlers an der Tagung „Künste und Regelwerk“ der Hochschule der Künste Bern, der Stiftung Schweiz der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und des Instituts für Kunstgeschichte Bern, 20. bis 22. Oktober 2010, Seminarhotel Gerzensee © 2013, ProLitteris, Zürich, Foto © BettinaDiel.de. Abb. 2 Ad Reinhardt, Outline for Book, 1965, Manuskript, Ad Reinhardt Pa- pers, Mikrofilm, Archives of American Art, Washington, D.C. © 2013, ProLitteris, Zurich. Abb. 3 John Baldessari, Baldessari Sings LeWitt, (video still), 1972, black and white video with sound, 19 minutes, courtesy of John Baldessari. MAGDALENA NIESLONY Abb. 1 Kazimir Maleviþ, Schwarzes Quadrat auf weißem Feld, 1915, Öl auf Leinwand, 79,9 x 79,5 cm, Staatliche Tretjakov-Galerie, Moskau (aus: Andrei Nakov, Kazimir Malewicz. Le peintre absolu, Bd. 2, Paris 2007, S. 55). Abb. 2 Ivan Puni, Schematische Zeichnung nach einem suprematistischen Gemälde von Kazimir Maleviþ, zuerst erschienen in: Ivan Puni, Sov- remennaja Živopis’ [Zeitgenössische Malerei], Berlin 1923 (aus: Iwan 322 Biografien Puni. Synthetischer Musiker, hrsg. von Berlinische Galerie und Muse- umspädagogischer Dienst Berlin, Berlin 1992, S. 117). Abb. 3 Letzte futuristische Gemäldeausstellung 0,10, St. Petersburg 1915, Fotografie des Raums mit den suprematistischen Arbeiten von Male- viþ (aus: Kasimir Malewitsch. Künstler und Theoretiker, Weingarten 1991, S. 15). Abb. 4 Kazimir Maleviþ, Der Künstler (Selbstporträt), 1933, Öl auf Lein- wand, 73 x 66 cm, Staatliches Russisches Museum, St. Petersburg (aus:...

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