Show Less
Restricted access

Der Konjunktiv im Schweizerdeutschen

Empirische Studien zu Stabilität und Wandel im deutschen Modussystem

Michael Wilde

Der schweizerdeutsche Konjunktiv kann sich besser gegen den Indikativ behaupten als der standarddeutsche, dessen Formen vielfach mit denjenigen des Indikativs zusammenfallen. Häufig hat man darin den Grund für die besondere Vitalität des schweizerdeutschen Konjunktivs gesehen. Doch wie lebendig ist er in der aktuellen Sprachverwendung wirklich? Welche räumlichen Gliederungen innerhalb der schweizerdeutschen Dialektlandschaft ergeben sich im Zusammenhang mit dem Konjunktiv? Wie unterscheidet sich sein Formen- und Verwendungsspektrum von dem des standarddeutschen Konjunktivs? Welche Rolle spielt die analytische Bildung des Konjunktivs Präteritum und welches Hilfsverb wird dafür verwendet? Diese und weitere Fragen werden auf der Basis selbsterhobener Daten diskutiert.
Show Summary Details
Restricted access

Dank

Extract



„viel spass + ausdauer bei dieser trockenen materie!“

(freier Kommentar einer Teilnehmerin zur Umfrage)

Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2012 von der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Bern als Dissertation angenommen. Für den Druck wurde das Manuskript leicht überarbeitet.

Ich danke allen voran meiner Doktormutter Prof. Dr. Elke Hentschel, die mir von Anfang an die Freiheit gelassen hat, für mein Dissertationsprojekt meinen eigenen Weg zu finden, die aber mit wertvollen Hinweisen jederzeit zur Verfügung stand. Danken möchte ich ebenso Prof. Dr. Elvira Glaser für die Erstellung des Zweitgutachtens. Sie gewährte mir sehr entgegenkommend Zugriff auf Daten und Quellen, die in Zürcher Forschungsprojekten entstanden waren (SADS, Archimob-Korpus u. a.) und verhalf mir so zu einer deutlich breiteren Datenbasis.

Nicht wegzudenken aus dem Entstehungsprozess der vorliegenden Arbeit ist der intensive Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen am Lehrstuhl während der Berner Assistenzzeit: Klaus Peter, Gabriela Perrig und Sibylle Reichel. Auf ihre Vorschläge und Hilfestellungen konnte ich mich jederzeit verlassen.

Die Online-Erhebung von Britta Juska-Bacher inspirierte mich, den Schweizer Konjunktiv in ähnlicher Weise zu erheben. Ihr bin ich für die Erfahrungen und Tipps, die sie mir in persönlichen Gesprächen weitergegeben hat, besonders dankbar. Dasselbe gilt für Matthias Friedli, der mir die Erfahrungen aus der Online-Umfrage „Der Wortschatz des Schweizerdeutschen“ (2008) unter der Leitung von Elvira Glaser und Hans-Peter Schifferle mitteilte.

Die Gespräche mit...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.