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Internationales Alfred-Döblin-Kolloquium- Berlin 2011

Massen und Medien bei Alfred Döblin

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Stefan Keppler-Tasaki

Das «Kollektivwesen Mensch» hat die literarische Imagination und das intellektuelle Verantwortungsbewusstsein Alfred Döblins bis an die Grenzen der Sprache herausgefordert. Der Schriftstellerarzt verfolgte das Phänomen der Masse im Leben der Großstädte, in den Weltkriegen und in globalen Migrationsbewegungen. Es motiviert die exuberanten Textmassen seiner Romane ebenso wie seine experimentierfreudigen Feuilletons, Radio- und Filmtexte, die auf ein Massenpublikum hin angelegt sind. Die «richtige Einstellung auf die Masse» wurde ihm zu Problem und Aufgabe neuer literarischer Repräsentationsformen und einer medialen Massenbildung.
Der Band dokumentiert das 18. Internationale Alfred-Döblin-Kolloquium, das 2011 zum Thema «Massen und Medien bei Alfred Döblin» in Berlin tagte und auch für den Massendiskurs einschlägige Autoren wie Ernst Toller und Hans Fallada berücksichtigte.
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Nachruf auf Werner Stauffacher: Christina Althen / Alexandra Birkert

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Nachruf auf Werner Stauffacher

Christina Althen / Alexandra Birkert

Am 28. Oktober 2010 ist Werner Stauffacher, einer der bedeutendsten Kenner und Förderer von Alfred Döblins Werk, im Alter von 89 Jahren verstorben. Die Abdankungsfeier und Beisetzung auf dem Cimetière du Bois de Vaux in Lausanne fanden am 5. November 2010 statt.

Der am 6. März 1921 in Buchs/St. Gallen geborene Schweizer studierte nach seiner Schulzeit Germanistik in Genf; unter seinen akademischen Lehrern ist Gottfried Bohnenblust hervorzuheben. Nach Stationen an verschiedenen Universitäten in der Schweiz führte ihn seine Laufbahn 1953 nach Lausanne, wo er bis zu seiner Emeritierung 1986 Deutsche Sprache und Literatur an der Faculté des Lettres lehrte, viele Jahre auch das Amt des Dekans sowie schließlich das Amt des Vizepräsidenten der Universität innehatte.

Werner Stauffacher widmete sich schwerpunktmäßig den Werken von Carl Spitteler und Alfred Döblin. Nach seiner Dissertation über Spittelers Lyrik (1950) gab er dessen Kritische Schriften heraus (1965) und verfasste eine umfangreiche Biographie (1973).

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