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Das Frankoprovenzalische in Italien, Frankreich und der Schweiz

Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit im Dreiländereck

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Heike Susanne Jauch

Das Aostatal, das Wallis und Savoyen sind nicht nur Teil des domaine francoprovençal, sondern sie verbindet auch eine gemeinsame Geschichte und Sprache: das Frankoprovenzalische. Die Studie untersucht den Sprachkontakt Frankoprovenzalisch–Italienisch–Französisch, für den sich nicht mehr von einer Diglossie sprechen lässt, sondern von einer Pluriglossie. Es handelt sich um eine vertikale und konvergente Sprachkontaktsituation. Die Autorin beschreibt die Sprachdynamik zwischen den drei Sprachen sowie den Status und die Vitalität des Frankoprovenzalischen anhand einer auf den Konzepten E. Coserius und Th. Stehls sowie auf empirischen Daten basierenden Analyse. Die empirischen Daten kategorisiert und analysiert sie mittels der Beschreibungsebenen Kompetenz der Variation, Pragmatik der Variation und Linguistik der Variation.

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2. Sprachgeschichte und Sprachkontakte

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2.   Sprachgeschichte und Sprachkontakte

2.1   Sprachgeschichte und Sprachkontakt im Aostatal (Italien)

Der Autonomiestatus der Region Aostatal beruht vor allem auf den besonderen sprachlichen Merkmalen. Um die heutige sprachliche Situation genauestens zu verstehen und nachvollziehen zu können, soll nun im Folgenden ein historischer Überblick geschaffen werden, aus dem die einzelnen Etappen der valdostanischen Sprachentwicklung deutlich hervorgehen.

2.1.1   Prähistorische Daten

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