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Sprache in Rede, Gespräch und Kommunikation

Linguistisches Wissen in der Kommunikationsberatung

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Edited By Marcel Dräger and Martha Kuhnhenn

Die hier versammelten Aufsätze verdeutlichen anhand konkreter Anforderungen und Erfahrungen aus der Kommunikationspraxis, wie linguistisches Wissen zur Bewältigung kommunikativer Herausforderungen und zur Entwicklung der Kommunikationskompetenz beiträgt. Sie unterstreichen das Potenzial angewandter linguistischer Forschung für den Transfer in Beratungs- und Trainingssituationen. Gleichzeitig rücken Berufsfelder für Linguistinnen und Linguisten in den Fokus, in denen sich Fachforschung sowie deren praktische Umsetzung ergänzen und bereichern. Sprache, Sprachwissen und Sprachreflexion bieten die Grundlagen für Rhetorikseminare, Gesprächstrainings und für die Kommunikationsberatung. Die Linguistik kann und sollte dazu einen wesentlichen Beitrag leisten mit Publikationen sowie durch die Vermittlung und Anwendung ihrer Forschung.

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Immer auf Augenhöhe? Ein Blick in den sprachlichen Werkzeugkoffer im Coaching (Sabine Jautz)

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Sabine Jautz

Immer auf Augenhöhe?Ein Blick in den sprachlichen Werkzeugkoffer im Coaching

Abstract: This pilot study reports on the linguistics of coaching in university contexts. Language and communication are of interest in coaching because they are a topic and tool at the same time. With respect to language and communication as a tool, coaches are expected to communicate at eye level with their coachees, which can be interpreted as conveying symmetry and convergence, as well as to manage the conversation, which may result in an asymmetrical relation and diverging perspectives. In this paper, examples from a coaching session serve to illustrate that these seemingly opposing ends, in fact, go hand in hand. It is argued that in addition to knowing different (verbal) interventions, it is also important to pay attention to a coachee’s responses to the usage of such interventions.

1 Einleitung: Professionelle Kommunikation am Beispiel Coaching

Coaching boomt – seit Langem schon nicht mehr nur im Sport, sondern inzwischen primär als Instrument der Personalentwicklung in der freien Wirtschaft,1 und selbst an Hochschulen (die sich zunehmend als Unternehmen verstehen) werden Coachs eingesetzt und speziell für diesen Bereich ausgebildet.2 Als Instrument der Persönlichkeitsentwicklung wird Coaching aufgrund seines hohen (Selbst-)Entwicklungspotenzials zudem auch für Privatpersonen angeboten. Eine solche Potenzialzuschreibung spiegelt sich in der folgenden Coaching-Definition:

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