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Das Melodramatische als Vertonungsstrategie

Robert Schumanns Balladen op. 106 und op. 122

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Esther Dubke

Wie der Erstdruck vermerkt, vertonte Robert Schumann im Jahr 1849 die Ballade „Schön Hedwig" op. 106 „für Declamation mit Begleitung des Pianoforte". Unter derselben Besetzungsangabe wurden drei Jahre später die „Ballade von Haideknaben" und „Die Flüchtlinge" op. 122 publiziert. Die Autorin untersucht die zeitgenössischen positiven Äußerungen zu Schumanns Werken, die in einem Umfeld der grundsätzlichen Ablehnung des Melodrams markant hervortreten. Sie zeigt, wie vor allem die Konzertmelodramen tiefgreifende Einblicke in seine Musik- und Gattungsästhetik ermöglichen: Mit dem Melodramatischen als Vertonungsstrategie betrat der Komponist – trotz einer über siebzigjährigen Gattungstradition – musikalisch neues Terrain.

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Literaturverzeichnis

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Ambros, August Wilhelm, Bunte Blätter. Skizzen und Studien für Freunde der Musik und der bildenden Kunst. Neue Folge, Leipzig 1874

Andraschke, Peter, „Zwei Balladen für Deklamation mit Klavierbegleitung op. 122“, in: hrsg. von Helmut Loos, Robert Schumann. Interpretationen seiner Werke, 2 Bde., Laaber 2005, hier Bd. 2, S. 261–263

Appel, Bernhard, „Robert Schumann als Leser“, in: hrsg. von Joseph Kruse, Robert Schumann und die Dichter. Ein Musiker als Leser, Düsseldorf 1991, S. 12–17

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