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Economic Duress

Die «Economic Duress»-Doktrin im englischen Recht und ihr Einfluss auf ausgewählte Rechtsordnungen des «Commonwealth»

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Michael-George Bayliss

Gegenstand dieser Untersuchung ist die «economic duress» im englischen Zivilrecht. Bei der Rechtsfigur handelt es sich um eine Einwendung, mit der eine Partei einen Vertragsschluss bzw. eine Vertragsmodifikation nachträglich zu Fall bringen kann. Der Autor analysiert die einschlägige Rechtsprechung und geht dabei insbesondere der Frage nach, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufung auf «economic duress» erforderlich sind. Des Weiteren erfolgt eine rechtsvergleichende Untersuchung des Einwands, indem die Rezeption durch auserwählte Rechtsordnungen des «Commonwealth» beleuchtet wird. Gegenstand des Vergleichs sind die Rechtsordnungen Australiens, Hongkongs, Indiens, Irlands, Kanadas, Neuseelands, Schottlands, Singapurs und Südafrikas.

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2. Abschnitt: Voraussetzungen und Rechtsfolge

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A. Einleitung

Über die genaue Ausgestaltung des Einwands der economic duress herrscht Streit sowohl hinsichtlich der Anzahl der Voraussetzungen als auch bezüglich des Inhalts einzelner Voraussetzungen. In diesem Abschnitt soll daher zunächst der Aufbau der economic duress geklärt werden. Die Voraussetzungen selbst werden an späterer Stelle vertieft dargestellt. Auch soll die Rechtsfolge kurz erläutert werden.

B. Voraussetzungsvarianten

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