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Die Unterbeteiligung als Gestaltungsinstrument der Unternehmensnachfolge

Eine Arbeit über die Regelung der Unternehmensnachfolge in mittelständischen Familienunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland

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Simon-Martin Banck

Die deutsche Wirtschaft wird traditionell von mittelständischen Unternehmen getragen. Viele dieser Unternehmen werden von traditionsbewussten Familienunternehmern geführt. Diese wollen auch nach ihrem Ausstieg erreichen, dass «ihr» Unternehmen von der nächsten Generation, insbesondere den eigenen Kindern, fortgeführt wird. Der Generationenwechsel ist eine große Herausforderung, da er in der Regel von zahlreichen gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Fragestellungen sowie familieninternen Auseinandersetzungen begleitet wird. Der Autor untersucht, ob die Unterbeteiligung als mittelbare Beteiligungsform dazu geeignet ist, praktikable Antworten bezüglich des Generationenwechsels zu geben und damit die Unternehmensnachfolge in mittelständischen Unternehmen zu optimieren.

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3. Teil: Unterbeteiligung als Gestaltungsmittel zur Unternehmensnachfolge in mittelständischen Familienunternehmen

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3. Teil:  Unterbeteiligung als Gestaltungsmittel zur Unternehmensnachfolge in mittelständischen Familienunternehmen

Unter Berücksichtigung der gefundenen Ergebnisse zur Errichtung, den Rechtsverhältnissen, der Übertragung und der Beendigung der Unterbeteiligung ist zu untersuchen, ob die Unterbeteiligung ein geeignetes Mittel für die Unternehmensnachfolge in mittelständischen Familienunternehmen ist. Da die Unterbeteiligung nur an Gesellschaftanteilen begründet werden kann, sind die Unternehmensnachfolge in Einzelunternehmen und die Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter (asset deal) nicht Gegenstand der nachfolgenden Ausführungen. Zunächst ist der Begriff des „Familienunternehmens“ zu definieren. Sodann sind die Ziele der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen zu formulieren. Danach sollen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten der Unterbeteiligung untersucht werden, mit Hilfe derer diese Ziele erreicht werden können.

A.  Begriff des „Familienunternehmens“

Zunächst ist zu klären, was unter dem Begriff „Familienunternehmen“ zu verstehen ist. Handler stellt dazu fest:

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