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Das Lügenproblem bei Kant

Eine praktische Anwendung der Kantischen Ethik auf die Frage nach der moralischen Bedeutung von Falschaussagen

Yasutaka Akimoto

Dieses Buch prüft die allgemeine Forschungsmeinung, dass Kant ein Vertreter des absoluten Lügenverbots sei. Dabei verteidigt der Königsberger Philosoph aber ebenso den Standpunkt, dass die Moralität einer Handlung von der Maxime des Willens abhängt. Wenn Kant nun gleichzeitig behaupten würde, dass bestimmte Handlungen in jedem Fall verboten sind, würde er sich widersprechen. Indem das Buch die begriffliche Unterscheidung von «Lügen» als pflichtwidrige Falschaussagen und «Unwahrheiten» als nicht pflichtwidrige Falschaussagen trifft, bietet es für dieses Paradox der Kant-Forschung als erste Monografie zum Lügenproblem einen Lösungsansatz. So wird man mit Kant sogar sagen können: «Manchmal musst du die Unwahrheit sagen.»

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2012/13 vom Fachbereich I, Philosophie der Universität Trier als Dissertation angenommen und für den Druck noch einmal leicht überarbeitet. Ich möchte an dieser Stelle all denen meinen Dank aussprechen, die zu ihrem Entstehen beigetragen haben.

Ganz zuvorderst gilt mein Dank meinem langjährigen Betreuer und Doktorvater Prof. Dr. Bernd Dörflinger, der sich meinen Gedanken mit viel Geduld gewidmet, sie immer wieder auf das Wesentliche fokussiert und mich zur rechten Zeit an die richtigen Leute weitervermittelt hat. Das von ihm zu meinem Thema veranstaltete Kolloquium bot mir zahlreiche Anreize für meine Arbeit.

Zweiter Gutachter war Prof. Dr. Gerhard Krieger, der (als Theologe) dem theologischen Teil meiner Arbeit einen besonders strengen Blick hat zukommen lassen. Weiterer Dank gilt den Mitarbeitern der Kant-Forschungsstelle für die gute Arbeitsatmosphäre und die inhaltlichen Verbesserungsvorschläge; insbesondere Dr. Manfred Kugelstadt, der mich mit seinem Seminar über Kant und die Lüge ganz zu Beginn meines Dissertationsvorhabens unterstützte, und Prof. Dr. Dieter Hüning für diverse Literaturempfehlungen und sachdienliche Hinweise vor allem zu Kants Rechtsphilosophie.

Leon Krings danke ich für seine interessanten und tiefgründigen Fragen zu meinen zu Papier gebrachten Gedankengängen, und Robert Mersiowsky für seine stets kritischen Kommentare. So mancher guter Gedanke entsprang aus unseren gemeinsamen Stunden des Philosophierens und Diskutierens.

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