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Wald- und Ressourcenpolitik im Siebenbürgen des 18. Jahrhunderts

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Dorin-Ioan Rus

Das Buch analysiert die Rezeption der Wälder und der Umweltprobleme Siebenbürgens im Zeitalter der Aufklärung. Es erweitert die Hypothese einer allgemeinen Holzkrise um die Feststellung, dass es gegen Ende des 18. Jahrhunderts auch in Siebenbürgen Bestrebungen zur Schonung des Waldes gab. Die vom Staat getroffenen Maßnahmen seit der Übernahme des Landes durch die habsburgische Verwaltung ab 1688 stießen auf den Widerstand der politischen Stände. Der Autor untersucht, wie mit dem Wald und den Ressourcen in Zeiten des österreichischen Merkantilismus umgegangen wurde. Der Schwerpunkt des Buches ist die Analyse der Wahrnehmung des Waldes in Siebenbürgen im Vergleich mit anderen Waldgebieten des Habsburgischen Reiches im karpatischen Raum.

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III.E.3 Sparofen

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III.E.3 Sparofen

Eine der wichtigsten Methoden der Holzsparstrategie war der Bau von energiesparenden Anlagen. Während die Propaganda für die Einführung von gemauerten←326 | 327→ Öfen im westlichen Europa sehr erfolgreich war1347, scheint es, dass diese Praxis in Siebenbürgen nur wenige Anhänger gefunden hat.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts – sowohl auf dem Lande als auch in den kleinen Städten – waren die großen (lutherischen) Kachelöfen in fast allen Häusern überwiegend. Aus diesen schaute die Öffnung des Backofens hervor. In Siebenbürgen gab es keine Backöfen auf der Gasse, es wurden aber dort leichten Hochzeitsküchen gebaut1348.

Ein moderner Herd wurde im Jahr 1788 in der Wächterwohnung bei dem neuen Salzgrubenbau und der Salzniederlage in Salzdorf errichtet.

Abb 24. Kachelofen aus Südsiebenbürgen

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