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Nutzung gestaltet Raum

Regionalhistorische Perspektiven zwischen Stormarn und Dänemark

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Oliver Auge and Norbert Fischer

Der Band versammelt in sich die Beiträge einer interdisziplinär angelegten, von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel/Abteilung für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein, der Universität Hamburg/Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und der Stadt Ahrensburg veranstalteten Gemeinschaftstagung. Die einzelnen Beiträge beleuchten aus politik-, sozial-, wirtschafts-, umwelt-, kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Perspektive die Region Stormarn zwischen den Hansestädten Hamburg und Lübeck, die über Jahrhunderte im Spannungsfeld unterschiedlicher Herrschaftsansprüche und Einflusssphären lag.

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Vorwort der Herausgeber (Oliver Auge und Norbert Fischer)

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Oliver Auge und Norbert Fischer

Vorwort der Herausgeber

Anlässlich der 700-Jahr-Feier von Ahrensburg, des heute größten Ortes im Kreis Stormarn, veranstalteten die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Abteilung für Regionalgeschichte, die Universität Hamburg, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und die Stadt Ahrensburg am 28. und 29. März 2014 gemeinsam die Tagung „Nutzung gestaltet Raum. Regionalhistorische Perspektiven zwischen Stormarn und Dänemark“. Die Tagung war zugleich Bestandteil der Dritten Stormarner Kultur- und Geschichtstage, die unter dem Motto „Stormarn – Dänemark: Eine Spurensuche“ standen.

Stormarn hat sich über Jahrhunderte im Fokus unterschiedlicher Herrschaftsansprüche und Einflusssphären befunden. Bis heute verändern und strukturieren Siedlungsformen, landwirtschaftliche, gewerbliche und industrielle Nutzung, verkehrstechnische Erschließung sowie Ökologie und Naturschutz diesen Raum zwischen Hamburg und Lübeck, der zugleich Teil des Hamburger Umlandes ist und sich an der als „Vogelfluglinie“ bekannt gewordenen Verkehrsachse zwischen Hamburg und Dänemark/Südskandinavien befindet. Die bevorstehende, noch in der Planung befindliche Feste Fehmarnbelt-Querung wird die Rolle Stormarns zwischen den Zentren weiter stärken. Gegenwärtig zeigen sich Stormarn wie auch das Hamburger Umland insgesamt als eine funktionale Gemengelage von Wohn- und Gewerbegebieten, Verkehrsachsen, Freizeit- und Naturlandschaften sowie inselhaften Einsprengseln historischer Ensembles.

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