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Medizin im Konzentrationslager Flossenbürg 1938 bis 1945

Biografische Annäherungen an Täter, Opfer und Tatbestände

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Jessica Tannenbaum

Die Quellenstudie liefert einen Beitrag zur Medizingeschichte des KZ Flossenbürg. Durch die über 1945 hinausgehende Perspektive kann die Autorin in Übereinstimmung mit der aktuellen Täterforschung deutlich machen, wie Justiz und Standesvertretungen in der Nachkriegszeit mit den ärztlichen Tätern umgingen. Da das KZ Flossenbürg im Nürnberger Ärzteprozess keine Rolle spielte, hat dies die Einschätzung der medizinischen NS-Verbrechen an diesem Ort grundsätzlich verzerrt. Die Autorin zeigt, wie die Lagerärzte durch ein Netzwerk miteinander verknüpft waren und sich gegenseitig hilfreiche Dokumente sowohl während des 2. Weltkrieges als auch danach ausstellten. Am Sonderfall des Chirurgen H. Schmitz stellt sie dar, wie viele SS-Ärzte sich den juristischen Konsequenzen in Bezug auf das Lager Flossenbürg entziehen konnten.

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Abbildungsverzeichnis

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Abb. 1: Fritz Baader, undatierte Aufnahme (BArch Berlin)

Abb. 2: Karl Gustav Böhmichen, undatierte Aufnahme(BArch Berlin)

Abb. 3: Oskart Dienstbach, ca. 1937 (BArch Berlin)

Abb. 4: Hermann Fischer, nach 1945 (NIOD)

Abb. 5: Ausschnitt eines ärztlichen Beurteilungsbogens für das RuSHA vom März 1942, unterzeichnet von Dr. Hofmann in Flossenbürg (BArch Berlin)

Abb. 6: Gustav Litschel, undatierte Aufnahme (BArch Berlin)

Abb. 7: Heinz Neumann, undatierte Aufnahme (BArch Berlin)

Abb. 8: Max Popiersch, undatierte Aufnahme (BArch Berlin)

Abb. 9: Alfred Schnabel, undatierte Aufnahme (BArch Berlin)

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