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Studien zur Sprache Eikes von Repgow

Ursprung – Gestalt – Wirkungen

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Jörn Weinert

Diese Arbeit wurde 2016 mit dem Christian-Wolff-Preis der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und 2017 mit dem Theodor-Frings-Preis der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und der Universität Leipzig ausgezeichnet.

 

Eike von Repgow gilt als Verfasser des bedeutendsten deutschen Rechtsbuches. Im Rahmen philologischer Untersuchungen wird jedoch deutlich, dass seine Autorschaft für die lehnrechtlichen Teile des zwischen 1220 und 1235 entstandenen «Sachsenspiegels» unsicher ist. Mit Bezug auf die landrechtlichen Abschnitte fragt diese Untersuchung, ob die Sprache des Werkes näher zu verorten ist und wo es entstand. Im Blickpunkt steht dabei das Verhältnis sprachlicher Kennzeichen der ältesten Textzeugen zu weiteren Quellen, die dem Lebensumfeld des Autors zuzuordnen sind. Auf dieser Grundlage wird dargelegt, inwieweit die sprachliche Individualität des Verfassers aufgrund der breiten Rezeption seines Buches in späteren Sprachstufen des Deutschen Spuren hinterließ.

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Vorwort

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Die vorliegende Untersuchung wurde im Februar 2015 von der Philosophischen Fakultät II der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Habilitations- schrift angenommen� Forschungsliteratur, die in der Folgezeit erschien, konnte bei der Drucklegung nicht mehr in gewünschter Vollständigkeit berücksichtigt werden� Sehr zu danken ist Herrn Prof� Dr� Dr� h�c� Hans-Joachim Solms, der die Ar- beit anregte und als Gutachter begleitete� Durch ihn wurde dem Verfasser vielfa- che Förderung zuteil, die über das Fachliche weit hinausging� Ebenfalls sehr zu danken ist Frau Prof� Dr� Claudia Wich-Reif und Herrn Prof� Dr� Gerhard Meiser für ihre gutachterliche Tätigkeit und ihre damit ver- bundenen Hinweise und Anregungen� Frau Prof� Dr� Ingrid Bennewitz und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbei- tern am Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters an der Otto-Fried- rich-Universität Bamberg verdankt die Arbeit viele Impulse� Ein fächerübergreifender Gedankenaustausch wurde insbesondere im Rah- men von Tagungsveranstaltungen des Harz-Vereins für Geschichte und Alter- tumskunde e�V� unter der Leitung von Herrn Dr� Dieter Pötschke und Herrn Prof� Dr� Gerhard Lingelbach ermöglicht� Bei einigen Fragen zur lateinischen Schrift- lichkeit konnte der Verfasser sich bei Frau Jessica Ammer rückversichern� Für die Aufnahme in die Reihe „Deutsche Sprachgeschichte� Texte und Unter- suchungen“ ist Frau Prof� Dr� Claudia Wich-Reif, Herrn Prof� Dr� Thomas Klein, Herrn Prof� Dr� Eckhard Meineke, Herrn Prof� Dr� Hans Ulrich Schmid, Herrn Prof� Dr� Dr� h�c� Hans-Joachim Solms und Herrn Prof� Dr� Klaus-Peter Wegera zu danken� Die nach Rückkehr des...

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