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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 4

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Edited By Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Sprachdidaktik und Sprachvermittlung des Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) in Shanghai 2015. Er beginnt mit der Sektion «Qualifizierung von DaF-Lehrkräften weltweit», darauf folgt die Sektion «Germanistische Qualifikationen weltweit: Curricula und Berufsbilder von AuslandsgermanistInnen». Die Sektion «Phonetik und Phonologie Deutsch als Fremdsprache» beschließt den Band.

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Die (Auslands-)Germanistik im 21. Jahrhundert. Ein Fallbeispiel zur Anwendung digitaler Medien im Unterricht

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Im digitalen Zeitalter ist eine primär an Printmedien orientierte (Auslands-)Germanistik kaum noch zukunftsfähig. Auch der traditionelle germanistische Fokus auf den Erwerb von Wissen und auf die Analyse von Texten lässt sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Medienkompetenzen unterschiedlichster Art bestenfalls als einseitig einstufen. Doch wie kann man das Germanistikstudium modernisieren und den Erfordernissen der globalisierten Mediengesellschaft anpassen, ohne die zentralen germanistischen Inhalte zu trivialisieren oder gar aufzugeben? Der vorliegende Beitrag diskutiert diese Frage in einem konkreten didaktischen Zusammenhang. Er untersucht die Anwendung von Padlets sowie von Studenten hergestellter YouTube-Videos im Rahmen von Seminaren zum Thema Landeskunde, die zur Vorbereitung auf das obligatorische „Year Abroad“ britischer Studenten dienen und deren interkulturelle Sensibilität erweitern sollen.

1. Interkulturelle Kompetenz und employability im Medienzeitalter

Spätestens seit dem ‚cultural turn‘ im Fremdsprachenunterricht1 wird von den Studenten erwartet, dass sie ein tiefgehendes Verständins von der Wechselbeziehung zwischen Sprache und Kultur entwickeln und zu kompetenten Vermittlern zwischen den Kulturen werden. Die Sprache wird dadurch zum Medium der interkulturellen Kommunikation und Kompetenz, wie dies Michael Byram bereits 1997 in seinem Model of Intercultural Communicative Competence (ICC) postulierte.2

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