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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 5

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Edited By Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Sprachdidaktik und Sprachvermittlung auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Sprachpflege und Sprachkritik als gesellschaftliche Aufgaben», darauf folgen die Sektionen «Wie kann man in der heutigen Zeit der Globalisierung die deutsche Sprache in der Welt (optimal) fördern?», «Inter- und Transkulturalität bei internationalen Kooperationen im Hochschulbereich: Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache» sowie «Lernplattformen zum virtuellen Lernen – was bringen sie für Lernen und Lehren und welche Chancen und Möglichkeiten für die internationale Germanistik». Die Sektion «Bedeutung und Vermittlung des Deutschen für die Fach- und Berufskommunikation weltweit» beschließt den Band.

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Zur Evaluierung von studentischen Schreibkompetenzen: textlinguistische, interkulturelle und didaktische Aspekte (Marwa Belal)

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Marwa Belal (Helwan, Ägypten)

Zur Evaluierung von studentischen Schreibkompetenzen: textlinguistische, interkulturelle und didaktische Aspekte

Die Studenten1 im universitären Fremdsprachenunterricht in Ägypten verfügen nach einigen Studienjahren über einen großen Bestand an Vokabular und Wissen aufgrund ihrer Grammatikkompetenz und können dieses im Rahmen von Übungen auch sinnvoll einsetzen. Dennoch sind sie in konkreten Sprachhandlungssituationen, wie Auslandsaufenthalten, Notwendigkeit von simultaner Übersetzertätigkeit oder ähnliches, zumeist erst einmal überfordert.

1. Einleitung

Im Mittelpunkt des Beitrags werden am Beispiel der Textsorte einer Autobiographie, die die ägyptischen Studenten bei zwei Prüfinstanzen, einmal als Hausarbeit und ein anderes Mal als Abschlussprüfung abliefern müssen, die erworbenen Schreibkompetenzen eingehend untersucht. Typisch exemplarische Eingangsabsätze der autobiografischen Studentenaufsätze, die im Rahmen einer empirischen Untersuchungsreihe entstanden sind, sollen hervorheben, welche sprachlichen Kompetenzen im Einzelnen gefördert werden und wie diese an schreibstrategische Konventionen der jeweiligen Textart anschließbar sind bzw. welche Desiderate an die Textlinguistik festzustellen sind. Es sollen im Einzelnen Adressat, Kommunikationssituation und Funktion des Schreibens nicht nur in einer angemessenen Formulierungsweise im Schreibauftrag erläutert werden, sie müssen auch an die Lebenswelt der Autoren angepasst sein.2

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