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Erklärungsfaktoren für die Managementautonomie in kommunalen Mehrheitsbeteiligungen

Eine empirische Studie

Tobias Alexander Krause

Ein großer Teil der öffentlichen Leistungserbringer wird als privatrechtliche Gesellschaften in einem wettbewerbsorientierten Umfeld geführt. Da bis dato empirische Erkenntnisse zur Steuerung dieser kommunalen Beteiligungen fehlen, setzt sich der Autor mit den Autonomisierungstendenzen auf Kommunalebene auseinander. Er untersucht Erklärungsfaktoren für die Managementautonomie von kommunalen Mehrheitsbeteiligungen aus dem Blickwinkel der Gesteuerten. Dabei interessiert insbesondere die Einflussnahme der Kommunen auf verschiedene Tätigkeitsbereiche ihrer Ausgliederungen. Um zu beantworten, welche Faktoren die Managementautonomie beeinflussen, erstellt die Studie einen Analyserahmen auf Basis der Transaktionskosten- und der Social-Exchange-Theorie. Die Hypothesen testet der Autor mit einer großflächigen Umfrage und evaluiert so wissenschaftliche Implikationen und praktische Empfehlungen für die Steuerung kommunaler Unternehmen.

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2. Theoretischer Bezugsrahmen: Forschungsstand und Erklärungsmodell

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2.   Theoretischer Bezugsrahmen: Forschungsstand und Erklärungsmodell

Im folgenden Kapitel werden zuerst die Begriffe Steuerung und Autonomie definiert. Im zweiten Teil des Kapitels wird der bisherige Literaturstand zur faktischen Managementautonomie von Agencies erörtert und auf die De-facto-Autonomie von öffentlichen Unternehmen übertragen. Es folgt ein Abschnitt zum nur geringen Forschungsstand bei öffentlichen Unternehmen. In einem gemeinsamen Fazit werden die wichtigsten Erkenntnisse zur Managementautonomie von Ausgliederungen zusammengetragen und eine konkrete Forschungslücke identifiziert.

Im dritten Teil des Kapitels wird das theoretische Analysemodell erörtert. Zuerst wird die Transkationskostentheorie erklärt und auf das Untersuchungsobjekt übertragen. Darauf aufbauend werden neun Hypothesen zur Beschaffenheit der Transaktionen abgeleitet. Im Anschluss werden die Grenzen und Schwächen der Theorie diskutiert. In einem zweiten Abschnitt wird die Social-Exchange-Theorie vorgestellt und zehn Hypothesen zur Beschaffenheit von sozialen Attributen der Akteure aufgestellt. Wiederum werden Grenzen und Schwächen der Theorie diskutiert. Kapitel zwei endet mit einem zusammenfassenden Fazit.

2.1    Definitionen

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