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Der Psalter als ein Weg des Aufstiegs in Gregor von Nyssas «In inscriptiones Psalmorum»

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Augustinus Friedbert Weber

Das Buch untersucht Gregor von Nyssas Traktat «In inscriptiones Psalmorum». Dieser legt den Psalter als einen Meditationstext aus, der Gott suchende Menschen begleiten und über einen stufenweisen Aufstieg bis zur vollendeten Seligkeit führen will. Die Reihenfolge der Psalmen und ihre Gruppierung in fünf Bücher spiegeln einzelne Schritte und Etappen dieses Weges. Der Autor analysiert Gregors exegetische Arbeitsweise und legt eine Übersetzung des Traktats ins Deutsche vor. Eine hermeneutische Bilanz deutet den Kappadokier als einen Denker, der den christlichen Glauben im Kontext seiner Zeit in einer der philosophischen Vernunft gemäßen Weise erschließt.

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6 Hermeneutische Bilanz – Vier Thesen

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Abstract: In a purely historical study, the harvested factual knowledge can stand on its own. In a study, however, with theological subject matter, the overriding concern is not mere fact finding, but rather the question of interpretation. In this regard, the study is concerned with creating a dialogue between modern day Biblical Studies and Patrology. The dissertation concludes with four theses which present both a hermeneutical balance and an attempt to give an impetus for a modern-day approach to the Psalms. In this regard, Gregory of Nyssa emerges as someone who interprets the Proprium of the biblically documented faith in the context of his own time and in accordance to reason.

Kann die Psalmen- und Psalterexegese Gregors von Nyssa unser heutiges Bemühen um ein Verständnis der Psalmen fördern? Kann sie uns eine Hilfe sein bei der Entwicklung einer Spiritualität, die aus den Psalmen schöpft und in diesen die verändernde Kraft Gottes erfährt? Schon im Zug der vertieften Auslegung wurden mit der Darstellung der Exegese Gregors mehrfach hermeneutische Reflexionen verbunden.2454 Die dabei erörterten vielfältigen Aspekte und Details sollen jetzt nicht noch einmal im Einzelnen aufgegriffen werden. Wohl aber wollen wir am Schluss dieser Dissertation in der Form von Thesen einige grundlegende Gesichtspunkte, die sich für uns ergeben haben, herausheben. Damit öffnet sich diese Arbeit zugleich für den allgemeinen theologischen und kirchlichen Diskurs.

6.1 Erste These – Ein Gesamtverständnis des Psalters

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