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Der Psalter als ein Weg des Aufstiegs in Gregor von Nyssas «In inscriptiones Psalmorum»

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Augustinus Friedbert Weber

Das Buch untersucht Gregor von Nyssas Traktat «In inscriptiones Psalmorum». Dieser legt den Psalter als einen Meditationstext aus, der Gott suchende Menschen begleiten und über einen stufenweisen Aufstieg bis zur vollendeten Seligkeit führen will. Die Reihenfolge der Psalmen und ihre Gruppierung in fünf Bücher spiegeln einzelne Schritte und Etappen dieses Weges. Der Autor analysiert Gregors exegetische Arbeitsweise und legt eine Übersetzung des Traktats ins Deutsche vor. Eine hermeneutische Bilanz deutet den Kappadokier als einen Denker, der den christlichen Glauben im Kontext seiner Zeit in einer der philosophischen Vernunft gemäßen Weise erschließt.

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Hinweise für den Leser

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Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Studie zur Exegese eines griechischen Kirchenvaters. Deshalb stellt beim Alten Testament die Textgestalt der Septuaginta den primären Bezugspunkt dar. Im Falle der Psalmen bedeutet das auch, dass sie gemäß der Zählung der Septuaginta zitiert werden, ohne dass dies jedes Mal neu vermerkt würde. Dort aber, wo wir uns auf den hebräischen Text beziehen, findet die masoretische Zählung Anwendung, was durch ein nachgestelltes MT vermerkt wird. Bei der Übersetzung der durch Gregor von Nyssa zitierten alttestamentlichen Verse orientieren wir uns an der Septuaginta Deutsch [= LXX.D]. Jedoch weichen wir dort von ihr ab, wo eine andere Wiedergabe dem Textverständnis Gregors bzw. der von ihm zitierten Textvariante besser entspricht.

Werke antiker Autoren werden im Text der Dissertation und in den Anmerkungen in Kurzform, im Literaturverzeichnis dagegen in Vollform angeführt. Dabei werden die historisch etablierten Zitationsweisen2 durch einen in eckige Klammer gesetzten Hinweis auf die von uns benutzte Ausgabe bzw. Übersetzung mit Seitenangabe ergänzt. Für die Abhandlung In inscriptiones Psalmorum legen wir die Ausgabe von J. Reynard [= JR] zugrunde.3 Wir folgen auch der von Reynard vorgeschlagenen Einteilung des Werkes und zitieren nach Abschnitt und Zeile, sehen aber davon ab, im laufenden Text das Kürzel JR jedes Mal neu voranzustellen. Wir bringen es jedoch in den Anmerkungen, um im Umfeld weiterer Angaben Eindeutigkeit zu schaffen. In der Übersetzung (Teil 3) geben wir außerdem in runden Klammern die feinteilige Gliederung an, die...

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