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Der Lauf der Dinge. Wechselverhältnisse zwischen Raum, Ding und Figur bei der narrativen Konstitution von Anderwelten im «Wigalois» und im «Lanzelet»

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Pia Selmayr

In Wirnts «Wigalois» und Ulrichs «Lanzelet» nehmen Dinge eine herausragende Stellung ein, indem sie eine spezifische Sinnerweiterung erfahren. Man kann sie jedoch nicht für sich genommen betrachten, denn sie stehen in einem wechselseitigen Bezugsgefüge mit Raum und Figur. Dieses Buch verknüpft Fragestellungen des «spatial turn» mit denen des «material turn» und eröffnet dadurch einen mehrschichtigen Zugang zu dem Phänomen der Anderwelten in den ausgewählten Romanen. Mit Hilfe der Trias Raum – Ding – Figur beleuchtet die Autorin die Konstitution und Bedeutung von Anderwelten für die erzählte Welt genauer. Dies ermöglicht zugleich auch einen neuen Blick auf die Konstruktion des Bereichs des Eigenen, des Hofes.

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Vorbemerkung

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Dieses Buch ist die leicht überarbeitete Fassung meiner Dissertation, die im Wintersemester 2014/2015 von der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München angenommen wurde. Angeregt und betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Peter Strohschneider. Ihm bin ich nicht nur für beflügelnde Gespräche, präzise Korrekturen und seine bewundernswerte Expertise dankbar, sondern vor allem für sein Vertrauen, seinen Großmut und seine Herzlichkeit. Prof. Dr. Beate Kellner danke ich sehr für die Übernahme des Korreferats, ihre Betreuung und viele wichtige Hinweise die Drucklegung betreffend. Prof. Dr. Susanne Reichlin danke ich recht herzlich für fachliche Ratschläge, ihre beständige Unterstützung und viele anregende Gespräche. Den Herausgebern von „Mikrokosmos“, Prof. Dr. Frieder von Ammon und Prof. Dr. Michael Waltenberger, danke ich für die Aufnahme in ihre Reihe und für eine herausragend gute Betreuung. Dem Mentoring-Programm der LMU München, namentlich Prof. Dr. Annette Keck, danke ich für einen großzügig gewährten Druckkostenzuschuss. Prof. Dr. Christian Kiening bin ich zu großem Dank verpflichtet, denn er gewährte mir nicht nur die Ruhe für die Drucklegung, sondern ist mir auch ein wichtiger Gesprächspartner, der sich mit Offenheit und Begeisterung auf Ideen einlässt und sie mitentwickelt.

Meine ehemaligen Münchener Kollegen PD Dr. Jan Mohr und Dr. Herfried Vögel haben jeden Schritt dieser Arbeit mit großem Wohlwollen begleitet. In höchster Bewunderung für ihre...

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