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Die Thesaurierungspflicht der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

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Sven Marco Hartwig

Der Autor widmet sich der Frage, ob die Thesaurierungspflicht geeignet ist, das verminderte Stammkapital der UG (haftungsbeschränkt) auszugleichen. Für deren Beantwortung erfolgt eine kurze Auseinandersetzung mit dessen Sinnhaftigkeit unter Beachtung ausländischer Haftungssysteme. Er kommt zu dem Ergebnis, dass lediglich eine bedingte Kompensation besteht. Als Lösung schlägt er u.a. vor, §§ 30, 31 GmbHG sowohl analog als auch direkt anzuwenden. Einen Hauptteil des Buches nehmen die Auseinandersetzungen ein, wie mit überhöhten Geschäftsführergehältern umzugehen und wie der Einsatz der UG als Komplementärin ohne Kapitalanteil zu bewerten ist. Der Autor zieht die Grundsätze der steuerrechtlichen verdeckten Gewinnausschüttung heran und wendet als Umgehungsschutz § 300 AktG analog an.

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Kapitel 2: Grundlagen

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Kapitel 2:  Grundlagen

A.  Der Gläubigerschutz im Kapitalgesellschaftsrecht

Da es sich bei der UG (haftungsbeschränkt) um eine GmbH handelt20, ist grundsätzlich deren Gläubigerschutzsystem auf die UG (haftungsbeschränkt) anwendbar. Durch die Neuerungen des § 5a GmbHG wird dies jedoch modifiziert. An einigen Stellen wird das System der GmbH in dessen Effektivität gemindert, dafür erfolgt jedoch eine Kompensation an anderer Stelle.

I.  Notwendigkeit eines Gläubigerschutzes

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