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Befähigung zur Innovation

Grundlagen und Ergebnisse des Projekts «Enabling Innovation» als Ansatz zur Stärkung der Innovationsfähigkeit außeruniversitärer Forschungseinrichtungen

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Axel Faix

Dieses Buch behandelt zentrale Ergebnisse des vom BMBF geförderten Forschungsvorhabens «Enabling Innovation». Das Verbundprojekt untersuchte auf Basis von Case Studies eingehend die Innovations- und Verwertungsbedingungen in öffentlichen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Max-Planck-, Fraunhofer-, Leibniz- und Helmholtz-Institute) und entwickelte einen detaillierten Messansatz der zur zusammenfassenden, problemorientierten Bewertung ihrer Innovationsfähigkeit dient. Der Messansatz kann (im Rahmen einer Selbst- oder Fremdeinschätzung) zur Ableitung von Strategien und Maßnahmen zur gesteigerten Beteiligung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen an industriellen Innovationen eingesetzt werden.

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1. Einleitung

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In Wissenschaft und Praxis wird nicht bestritten, dass Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen von zentraler Bedeutung sind. Dass viele der Produkte, die – wie z.B. Smartphones – heute unseren Alltag bestimmen, erst wenige Jahre alt sind, wird oft kaum mehr wahrgenommen. Angesichts der starken technologischen Dynamik werden kurze Innovationszyklen in vielen Branchen zur Selbstverständlichkeit. Auch für die Wettbewerbssituation von Ländern wird der Stellenwert betont, den die erfolgreiche Hervorbringung und Durchsetzung neuer Produkte oder Verfahren und die Entwicklung geeigneter technologischer Grundlagen durch Forschung & Entwicklung (F&E) aufweisen.1 Daher sind die nachdrücklichen Bemühungen in Wissenschaft und Praxis verständlich, die darauf zielen, die Voraussetzungen für erfolgreiche Innovationen durch Unternehmen – ihre Innovationsfähigkeit zu verbessern.2

Im Hinblick auf die Strategien und Erfolge der universitären (dem Hochschulsektor zugehörigen) wie auch außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland ergibt sich ein differenziertes Bild. So sind die vielen prägenden Impulse der außeruniversitären Forschungsorganisationen (vor allem: Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft) für die wissenschaftliche und technologische Entwicklung kaum zu übersehen. Gleichwohl wurde diesen Institutionen in der Vergangenheit häufig eine gemessen an ihren Möglichkeiten zu geringe Ausrichtung auf die Umsetzung neuer wissenschaftlicher Ergebnisse in Produkte und Verfahren und damit eine zu geringe Innovationsfähigkeit attestiert.3

Vor dem Hintergrund eines veränderten Verhältnisses zwischen Staat und Forschungseinrichtungen streben verschiedene Initiativen – z.B. die Hightech-Strategie der Bundesregierung oder der Pakt für Forschung...

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