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Befähigung zur Innovation

Grundlagen und Ergebnisse des Projekts «Enabling Innovation» als Ansatz zur Stärkung der Innovationsfähigkeit außeruniversitärer Forschungseinrichtungen

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Axel Faix

Dieses Buch behandelt zentrale Ergebnisse des vom BMBF geförderten Forschungsvorhabens «Enabling Innovation». Das Verbundprojekt untersuchte auf Basis von Case Studies eingehend die Innovations- und Verwertungsbedingungen in öffentlichen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Max-Planck-, Fraunhofer-, Leibniz- und Helmholtz-Institute) und entwickelte einen detaillierten Messansatz der zur zusammenfassenden, problemorientierten Bewertung ihrer Innovationsfähigkeit dient. Der Messansatz kann (im Rahmen einer Selbst- oder Fremdeinschätzung) zur Ableitung von Strategien und Maßnahmen zur gesteigerten Beteiligung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen an industriellen Innovationen eingesetzt werden.

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3. Bestimmung der Innovationsfähigkeit außeruniversitärer Forschungseinrichtungen

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Die weiteren Ausführungen behandeln die Frage, welche Faktoren und Prozesse in außeruniversitären Forschungseinrichtungen für eine hohe Innovationsfähigkeit verantwortlich sind. Einschränkend ist zu beachten, dass zu diesem Themenkomplex noch kein vollständiges, abgesichertes Wissen vorliegt.85 Im folgenden Kapitel wird zunächst ein ordnender Bezugsrahmen für die Erfassung der Innovationsfähigkeit vorgestellt.

3.1 Bezugsrahmen zur Analyse der Innovationsfähigkeit

Der Begriff „Innovationsfähigkeit“ wird in Wissenschaft und Praxis nicht einheitlich verwendet.86 Aus Sicht von Unternehmen definieren Lawson et al. die “Innovation capability” unter Berücksichtigung der Ziele innovativer Aktivitäten als “ability to continuously transform knowledge and ideas into new products, processes and systems for the benefit of the firm and its stakeholders.”87 Terziovski betont die Rolle dieser Fähigkeit als Voraussetzung für wirksames Neuerungsverhalten: “Innovation capability provides the potential for effective innovation.“88 Stern et al. gehen in ihrer Definition der „Innovationsfähigkeit“ auf das Vermögen von Unternehmen ein, schlecht befriedigte oder unbefriedigte Bedürfnisse von Verwendern zu erkennen und neue Kombinationsmöglichkeiten von Know-how und Ressourcen zu entwickeln, mit denen diese Bedürfnisse befriedigt werden können.89 ← 41 | 42 →

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