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Übersetzen und Dolmetschen: Berufsbilder, Arbeitsfelder, Ausbildung. Ein- und Ausblicke in ein sich wandelndes Berufsfeld der Zukunft

70 Jahre Innsbrucker Institut für Translationswissenschaft

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Edited By Lew N. Zybatow, Alena Petrova, Andy Stauder and Michael Ustaszewski

Die Beiträge dieses Bandes geben Auskunft, wie Forschung und Lehre am Institut für Translationswissenschaft (INTRAWI) aufgestellt sind, um mit der Entwicklung der Translationsbranche Schritt zu halten. Die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung stellt die Translation vor immer neue Herausforderungen. Die Arten der Translation und die Anforderungen an professionelle Übersetzer und Dolmetscher ändern sich rasant. Die Autoren betrachten unter anderem die Entwicklung der Translationswissenschaft und ihrer Theorien, analysieren Fragen der Terminologie in der Translation und Probleme an der Schnittstelle Digitalisierung-Translationsmarkt-Translationspraxis. Sie fokussieren auch Themen wie moderne Fachkommunikation, Audiovisuelle Translation sowie neue Fragen und Formen der Übersetzungs- und Dolmetschdidaktik.

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em. o. Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Ohnheiser, Innsbruck

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em. o. Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Ohnheiser (Universität Innsbruck)

Lew Zybatow – immer im Bilde

Abbildung 1: Heike Bender, Odyssee (2011)1



Lieber Leo!

Du hast doch wohl nicht etwa angenommen, dass mir nichts einfällt, wenn ich schon einmal eine Laudatio auf Deine Leistungen im Bereich der slawistischen Linguistik halten darf?

Die Kenner der umfangreichen Bibliografie Lew Zybatows werden sofort gemerkt haben, dass mein erster Satz auf den Titel seiner ersten sprachwissenschaftlichen Publikation aus dem Jahr 1986 anspielt: Sie glauben doch nicht etwa im Ernst, dass die Partikeln keine Bedeutung haben?2

Die Ende 1987 verteidigte Dissertation unter der Betreuung des bekannten Leipziger Slawisten Rudolf Růžička erschien 1990 bei Sagner in München mit dem Titel Was die Partikeln bedeuten. Eine kontrastive Analyse Russisch-Deutsch (die aber auch englische und schwedische Belege zum Vergleich heranzog). Modalpartikeln werden im Verein mit anderen einstellungskonstituierenden Ausdrucksmitteln betrachtet, die zugleich ein Inventar möglicher Äquivalente in den partikelärmeren Sprachen darstellen, wie z. B. Satzmodus und -intonation, emphatische Wortfolge, epistemische Satzadverbien, Modalverben oder auch modaler Tempusgebrauch. ← 297 | 298 →

Schon hier zeigte sich, dass Lew Zybatow immer im Bilde ist – informiert über die neuesten Trends in der Linguistik und dass er selbst einen wichtigen Beitrag zur theoretischen und angewandten Sprachwissenschaft und zu einem linguistisch fundierten Sprach- und Übersetzungsvergleich zu leisten vermochte. Gepaart mit seinen praktischen Erfahrungen und Reflexionen als Übersetzer und Dolmetscher, schuf diese...

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