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Darstellung der Tuareg-Rebellionen in Mali in deutschsprachigen Massenmedien

Eine text- und diskurslinguistische Medienanalyse anhand ausgewählter Zeitungsartikel

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Djouroukoro Diallo

Die Publikation untersucht die mediale Repräsentation der Tuareg-Rebellionen aus dem westafrikanischen Land Mali in den Massenmedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Anhand ausgewählter Zeitungsartikel zeigt der Autor den Wandel des deutschsprachigen Mediendiskurses über diese bewaffneten Konflikte von 1990 bis 2014, die den Medien den Tuareg zuschreiben. Zuerst unternimmt er eine „historische Kontextualisierung" der Tuareg-Rebellion. Im zweiten Teil erfolgt eine diskursive Analyse der Beschreibung der involvierten sozialen Akteurinnen und Akteure auf semantischer, syntaktischer und lexikalischer Ebene.

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11 Kapitel 5: Die qualitative diskurslinguistische Pilotanalyse eines ausgewählten deutschsprachigen Zeitungsartikels

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11Kapitel 5: Die qualitative diskurslinguistische Pilotanalyse eines ausgewählten deutschsprachigen Zeitungsartikels

11.1Einleitung

Um die Basis der diskurslinguistischen Untersuchung der gesammelten Datenkorpora bereitlegen zu, ist hierbei die Pilotanalyse eines ausgewählten Zeitungsartikels notwendig. Die Analyse verfolgt folgende Ziele:

•eine nähere Betrachtung der auffälligsten Bildungsstrukturen der ausgewählten Zeitungstexte ermöglichen;

•in den ausgewählten Zeitungstexten mögliche sprachlich-linguistische Aspekte für die Analyse der Datenkorpora in den Analyseteilen I und II herausfinden;

•in den ausgewählten Zeitungstexten Bezeichnungen bzw. Nominationen in der Darstellung der sozialen Akteurinnen und Akteure sowie soziokulturelle und politische relevante Benennungen und/oder Handlungen im Mediendiskurs laut DHA69 herausfinden;

•in den ausgewählten Zeitungstexten mögliche sprachliche Mittel in der Darstellung der sozialen Akteurinnen und Akteure herausfinden;

•in den ausgewählten Zeitungstexten mögliche diskursive Strategien in der Darstellung der sozialen Akteurinnen und Akteure herausfinden.

Hierbei bedient sich die vorliegende Pilotanalyse dem analytischen Vorgehen von Jäger (2012), um einen ausgewählten Zeitungsartikel untersuchen zu können. Jedoch orientiert sie sich am Diskurshistorischen Ansatz (DHA), der anhand von Nominations- und Prädikationsstrategien die Repräsentation der involvierten Akteure in den Vordergrund stellen möchte. Außerdem wird hierbei daran erinnert, dass im vorliegenden Projekt der „Diskurs“ als Repräsentationen der „Topoi“ bzw. „Fundstellen für Argumente“70 nach Reisigl (2008/2009) verstanden wird. Zudem werden die „Topoi“ mit Diskursfragmenten bzw. den „Aussagen“ nach Jäger (2012) und Spitzmüller/Warnke (2011) ergänzt,...

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