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Kiel und die Revolution von 1918

Das Tagebuch eines Werftingenieurs, verfasst in den Jahren 1917–1919. Edition und Textanalyse

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Klaus Kuhl

Das Tagebuch des Kieler Werft-Ingenieurs Andersen erlaubt es, das Verhalten von Angestellten während der Jahre 1917–1919 einzuschätzen. Dazu wird untersucht, welche Ereignisse ihm wichtig waren, welchen Eindruck sie auf ihn machten und wie er die Diskussionen in seinem Umfeld wahrnahm.

Daraus werden die Ursachen für die Änderung seiner Einstellung im Laufe dieser Jahre bestimmt. Die Ergebnisse werden neueren Thesen gegenübergestellt, die für die Akteure der Revolutionszeit stark eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten sehen, so dass eine Ausweitung der revolutionären Bestrebungen nicht möglich gewesen wäre. Dies wird insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Weiterentwicklung der Kieler Ansätze für eine durchgreifende Militärreform diskutiert.

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Anhang: Vollständige kommentierte Transkription des Tagebuchs

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Vorbemerkung

Textkritische und sachliche Anmerkungen wurden in Fußnoten präsentiert.

Hervorhebungen des Tagebuchschreibers wurden, wo möglich, im Folgenden dargestellt, sonst wurde dies per Fußnote vermerkt. Auf Worte und Buchstaben, die im Original in lateinischer Schrift verfasst wurden (dies betrifft insbesondere Namen und Orte, die damit hervorgehoben wurden), sowie auf Streichungen, Einfügungen und Korrekturen wurde ebenfalls in Fußnoten hingewiesen.

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert (z. B. „Wilhelmsplatz“ wurde in die korrekte Schreibweise „Wilhelmplatz“, „scheinbar“ in das eigentlich gemeinte „anscheinend“, „neblich“ in „neblig“ überführt). Rechtschreibung, Zeichensetzung und Satzbau wurden behutsam korrigiert. Andersen hat in einigen Fällen eine Verdopplung eines Buchstabens durch Unterstreichung angedeutet; z. B. Kaisersal für Kaisersaal. Auch darauf wurde nicht gesondert hingewiesen.

Einfügungen im Text wurden durch eckige Klammern gekennzeichnet.

Abkürzungen wie u. (und), zieml. (ziemlich) wurden aus Gründen der besseren Lesbarkeit ausgeschrieben. Dies gilt auch für Andersens Angaben der Windstärke mit l. (leicht) und m. (mittel). Weniger gebräuchliche Abkürzungen und Zerschreibungen wurden wo möglich in kursiver Schrift aufgelöst. Die Abkürzungen für die verschiedenen Windrichtungen wurden beibehalten (z. B. NNW für Nordnordwest).

Zum einfacheren Vergleich mit dem Original wurden die eingedruckten Seitenzahlen des Tagebuchs und Umschlagsbezeichnungen rechtsbündig aufgeführt.

Zur besseren Übersicht wurden verschiedentlich neue Absätze eingefügt, ohne dass dies in Fußnoten erwähnt wurde.

Die Darstellung des...

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