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Die Rolle des Ein-Platz-Prinzips in der Autonomie der Sportfachverbände

Eine Untersuchung der exklusiven Organisationsstrukturen im Sport

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Paul Fischer

Sind das Ein-Platz-Prinzip und die daraus resultierenden exklusiven Organisationsstrukturen im Sport als gegeben hinzunehmen? – Dieser Frage geht der Autor dieses Bandes nach. Er untersucht das Ein-Platz-Prinzip, das in nahezu jeder Sportart die Verbandsstrukturen von der internationalen bis hin zur regionalen Ebene prägt. Neben der Ein-Platz-Regelung stellt er auch die Teilnahmeverbote der Sportfachverbände auf den Prüfstand. Die zentralen Erkenntnisse gewinnt er, indem er den Kerninhalt der Autonomie der Sportfachverbände bestimmt und diesen allein in den für den Wettkampfsport notwendigen Regelungen sieht.

„Eine fulminante Entzauberung der Ein-Platz-Regel" – Professor Dr. Dr. h.c. Michael Kubiciel via Twitter

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Vorwort und Dank

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Die vorliegende Dissertation wurde im Wintersemester 2017/2018 von der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg angenommen. Das Promotionsverfahren fand mit der mündlichen Prüfung am 13. Dezember 2017 seinen Abschluss.

Die folgende Untersuchung ist das Ergebnis eines langjährigen Entwicklungsprozesses, der sich retrospektiv wie folgt zusammenfassen lässt:

Vom Wintersemester 2011/2012 bis zum Wintersemester 2014/2015 hatte ich mich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl meines Doktorvaters, Herrn Professor Dr. Christoph Becker, intensiv mit der sportrechtlichen Literatur auseinandergesetzt, woraus ein erster knapp 300 Seiten fassender Entwurf resultierte. Dieser ging zwar ausführlich auf die Autonomie und den Umgang der Sportverbände mit ihrer monopolartigen Stellung ein, nahm aber das Ein-Platz-Prinzip und die exklusiven Organisationsstrukturen als gegeben hin. Rückblickend war es positiv, dass die wissenschaftliche Arbeit während des zweijährigen Referendariats ruhte. Mit Abstand zur Arbeit am Text setzte ein gedanklicher Reifeprozess ein, der einen neuen Ansatz ermöglichte: den Blick hinter die Kulissen des nur sogenannten „Prinzips“. Aufbauend auf den bereits gewonnenen Erkenntnissen zur Autonomie der Sportverbände entstand in den Monaten nach dem Abschluss der Zweiten Juristischen Staatsprüfung die komplett überarbeitete, nun vorliegende Fassung.

Mein Dank gilt zuvorderst meinem Doktorvater, der mich stets wohlwollend gefördert und gefordert hat. Herrn Professor Dr. Christoph Vedder danke ich für die rasche Erstellung des Zweitgutachtens mit wertvollen Anregungen.

Während der Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter konnte ich stets auf die Unterstützung des gesamten Lehrstuhlteams zählen. Daf...

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