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«Linguistic Landscape» und Fremdsprachendidaktik

Perspektiven für die Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik

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Edited By Camilla Badstübner-Kizik and Věra Janíková

Die Texte des Buches sind im Kontext einer medien- und kulturaufmerksamen Fremd- und Zweitsprachendidaktik verankert und stellen Aspekte heraus, die in der Diskussion zum didaktischen Potenzial von Linguistic Landscapes noch wenig Beachtung fanden. Die thematische Breite reicht vom interkulturellen Lernen über historisches Lernen in Verbindung mit dem Konzept der Erinnerungsorte, Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik, Fremd- und Zweitspracherwerbsforschung bis zur Sprach(en)politik. Die Fülle an Anwendungsfällen und Reflexionen zeigt, in welche Richtungen sich das lebendige Forschungsfeld Linguistic Landscape aus der Perspektive der Fremdsprachendidaktik entwickeln könnte. Das Buch stellt einen wichtigen Beitrag zu einer Didaktik der Linguistic Landscape dar. (Ass. Prof. Dr. Silke Pasewalck, Universität Tartu)

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Alltagsstrategien zur Rezeption einer Linguistic Landscape und erste Überlegungen zur Förderung im Unterricht

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Sandra Ballweg

In the target language environment, a linguistic landscape can be considered a rich learning environment that is readily accessible. At the same time, it poses daily challenges for recently immigrated people who do not have the language skills to understand and therefore fully utilize the signage in their environment. This chapter presents the results of a study on how newly immigrated language learners in Germany decode and perceive multimodal signs in a German city centre. The results of the study illustrate how diverse strategies of perception can be and how individual and contextual factors impact the choice and use of these strategies. Drawing on these results, the chapter concludes by offering suggestions as to how the perception of multimodal elements in the linguistic landscape can be facilitated.

 

In einer zielsprachigen Umgebung stellt eine Linguistic Landscape eine vielseitige und gut zugängliche Lernumgebung dar. Gleichzeitig enthält sie beachtliche Herausforderungen für neu zugewanderte Personen, da diese nicht immer in der Lage sind, die Aussagen sprachlich zu verstehen und sinnvoll in das eigene Lebensumfeld zu integrieren. Im Beitrag werden die Ergebnisse einer Untersuchung dazu vorgestellt, wie neu zugewanderte Menschen multimodale Zeichenensemble in einer deutschen Innenstadt dekodieren und rezipieren. Die Untersuchung zeigt, wie unterschiedlich die dabei eingesetzten Rezeptionsstrategien sein können und wie stark individuelle und kontextuelle Faktoren die Wahl und Nutzung einer bestimmten Strategie prägen. Abschließend werden Vorschläge präsentiert, wie die Rezeption der multimodalen Elemente einer Linguistic Landscape erleichtert...

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