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Erster Weltkrieg im östlichen Europa und die russischen Revolutionen 1917

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Edited By Alexander Trunk and Nazar Panych

Der Band enthält Beiträge aus zwei inhaltlich verknüpften interdisziplinären Ringvorlesungen des Zentrums für Osteuropa-Studien der Universität Kiel, die verschiedene Aspekte des Ersten Weltkrieges unter besonderer Berücksichtigung des östlichen Europa beleuchten und in diesem Zusammenhang einen besonderen Fokus auf die aus dem Weltkrieg hervorgegangenen russischen Revolutionen des Jahres 1917 legen. Der Band kann auch als historische Hintergrundlektüre zum besseren Verständnis heutiger Spannungslagen in der Region – Beziehungen EU-Russland, Ukraine, Georgien u.a. – gelesen werden. Politische, juristische, historische, wirtschaftliche und kulturwissenschaftliche Gesichtspunkte müssen im Zusammenhang betrachtet werden, um Konflikte zu lösen.

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Vorwort

Vorwort

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Der vorliegende Band enthält für die Veröffentlichung überarbeitete Beiträge von zwei inhaltlich verbundenen interdisziplinären Ringvorlesungen des Zentrums für Osteuropa-Studien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in den Jahren 2014/15 und 2016/17. Die Ringvorlesung 2014/15 thematisierte den Ersten Weltkrieg mit Fokus auf dem östlichen Europa1, die Ringvorlesung 2016/17 befasste sich mit den beiden russischen Revolutionen (Februarrevolution und Oktoberrevolution) des Jahres 1917 und ihren Auswirkungen auf andere Staaten der Region bis nach Deutschland2. Der Band enthält Beiträge von Historikern, Juristen, Slavisten und Theologen. Die Beiträge beschränken sich nicht auf ein Stichdatum, z.B. den Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 oder die russische Oktoberrevolution als historische Momentaufnahme, sondern sie betrachten den Ersten Weltkrieg und die russischen Revolutionen in einer zeitlich weiteren Perspektive, auch aus heutiger Sicht. Unter den Beiträgen dieses Bandes besonders hervorgehoben werden soll die Untersuchung des (damaligen) Botschafters von Georgien in Deutschland, Prof. Dr. Dr. h.c. Lado Chanturia, heute Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strasbourg, über die Wiedergewinnung der nationalen Unabhängigkeit Georgiens im Zuge des Weltkriegsgeschehens im Jahr 1918.

Für das „proofreading“ der Beiträge danken die Herausgeber herzlich den wissenschaftlichen Hilfskräften des Instituts für Osteuropäisches Recht Christina Crocker, Lena Döpper und Maik-Torben Kristen. Für eine ergänzende Durchsicht unter inhaltlichen Gesichtspunkten danken wir der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Instituts Josephine Doll. Die Herausgabe des Bandes wurde ermöglicht aus Mitteln der beteiligten Institute bzw. Lehrstühle (Slavistik,...

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