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Deutsche und ukrainische Werbeslogans von Banken,Versicherungs-, Finanz und Beratungsunternehmen

Eine kontrastive Analyse

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Olesia Leschenko

Für die Sprachwissenschaft ist das Interesse an der Werbung in erster Linie auf die allgemeine Tendenz der Erforschung der Sprache als Wirkungsinstrument zurückzuführen. Der Slogan wird nicht nur als ein sprachlich prägnanter Werbebaustein, sondern auch als ein Objekt der Pragmatik verstanden. Die vorliegende Monographie stellt eine kontrastive Analyse deutscher und ukrainischer Werbeslogans von Banken, Versicherungs-, Finanz- und Beratungsunternehmen dar. Im Rahmen des vorgeschlagenen Modells werden lexikalisch-semantische, stilistische, syntaktische Merkmale der Slogans untersucht sowie kommunikative Strategien und Taktiken ausdifferenziert und deren sprachliche Realisierung beschrieben. Anhand des Vergleichs werden anschließend sprachlich-kulturelle Besonderheiten aufgezeigt.
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2. Lexikalisch-semantische, stilistische und syntaktische Besonderheiten der Werbeslogans von Banken, Versicherungs-, Finanz- und Beratungsunternehmen

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2.  Lexikalisch-semantische, stilistische und syntaktische Besonderheiten der Werbeslogans von Banken, Versicherungs-, Finanz- und Beratungsunternehmen

Das Ziel des zweiten Kapitels ist die Analyse lexikalisch-semantischer, stilistischer und syntaktischer Besonderheiten der auf die Gestaltung der Werbekommunikation gerichteten Werbeslogans. In einem erfolgreichen Slogan, der eine kurze experimentelle Sprachform darstellt, müssen sich maximal präzise strukturelle Möglichkeiten der Sprache und kommunikative Effektivität der Spracheinheiten vereinigen. Zum einen wird die Lexik deutscher und ukrainischer Werbeslogans analysiert: Fachwörter, Hochwertwörter, Lehnwortschatz, Okkasionalismen, umgangssprachliche Wörter und Ausdrücke, Phraseologismen, rhetorische Figuren und Tropen. Zum anderen werden der Umfang der Werbeslogans, strukturelle und kommunikative Satztypen sowie ihre Verbindung mit den Sprechakten untersucht.

2.1  Lexikalisch-semantische und stilistische Besonderheiten deutscher und ukrainischer Werbeslogans

In Unterabschnitt 2.1.1 werden Fachwörter, Hochwertwörter, Entlehnungen, Okkasionalismen, umgangssprachlicher Wortschatz, Phraseologismen, rhetorische Figuren und Tropen untersucht (vgl. Leschenko 2013a, b, c, d).

2.1.1  Fachwörter in deutschen und ukrainischen Werbeslogans

Die modernen Werbeforscher stellen fest, dass viele Fachwörter in dieser Textsorte der Massenkommunikation gebraucht werden mit dem Ziel, die Qualität der Ware sowie die Glaubwürdigkeit der Werbung hervorzuheben. Die Verwendung terminologischer Lexik in der Werbung für den Effekt der Wissenschaftlichkeit, wie Römer (vgl. 61980: 123) in ihrem klassischen Werk vermerkt, ist kein neues Verfahren der Werbetexter (die Autorin beruft sich dabei auf die Erfahrung der Belletristik – den Roman von H. de Balzac „Histoire de la grandeur et la décadence de C...

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